Fußball

Trainer Mavroudis verlässt den SV Hellas

Ioannis Mavroudis
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Ioannis Mavroudis verlässt den SV Hellas Lüdenscheid auf eigenen Wunsch.

Lüdenscheid – Fußball-A-Ligist SV Hellas Lüdenscheid muss für die Saison 21/22 ohne Trainer Ioannis Mavroudis planen. „Nach reiflicher Überlegung“ habe er dem Verein mitgeteilt, dass er das Traineramt abgeben wolle, sagt der Vollblutcoach. Am Wochenende hat er diese Entscheidung der Sportlichen Leitung, die sich nach Veränderungen im Vorstand in Zukunft Vassilios Apostolopoulos und Apostolos Vlassakidis teilen werden, mitgeteilt.

„Ich gehe im Guten und habe dem Verein gesagt, dass ich auch bereit bin, in der Not zu helfen“, sagt Mavroudis. Der Halveraner, der zuvor auch erfolgreich den VfB Altena trainiert hatte, führte den SV Hellas in der Corona-Abbruchsaison 20/21 zurück in die Kreisliga A – wenn auch ein wenig glücklich durch den vermehrten Aufstieg aus der Kreisliga B. „Wir haben das zusammen geschafft, und dafür bin ich den Jungs, die richtig mitgezogen haben, auch sehr dankbar“, sagt Mavroudis.

Gleichwohl ist es kein Geheimnis, dass – wie auch vorher in Altena – die Grundeinstellung der Fußballer in der Kreisliga A mitunter nicht immer kompatibel gewesen ist mit der Grundeinstellung des ehrgeizigen Griechen. Der will nun übrigens schauen, ob er sich erst einmal im Nachwuchsbereich mit seinem Wissen einbringt. Wo das sein wird, ist noch offen. Klar ist indes auch, dass Ioannis Mavroudis sehr daran gelegen ist, seinen Sohn Georgios weiterhin zu begleiten. Der hatte jüngst einen Vertrag beim Oberligisten SF Siegen unterschrieben.

Der SV Hellas ist derweil nun dabei, die Zukunft ohne einen Cheftrainer Mavroudis zu planen. Vassilios Apostolopoulos erklärte auf Anfrage, dass er sich bei der Suche eines Nachfolgers in sehr aussichtsreichen und schon finalen Gesprächen befinde. Die Entscheidung steht demnach unmittelbar bevor.

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