Eine Wiedergutmachung in gleich doppeltem Sinne

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Nach der schwachen Leistung gegen Arnsberg wollen sich Sören Miossec und die HSG heute wieder von ihren guten Seite zeigen.

LÜDENSCHEID - Wenn Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid am Samstagabend in der Halinger Mehrzweckhalle beim beim Tabellennachbarn TV Westfalia Halingen gastiert (19.15 Uhr), dann steht diese Partie für die Bergstädter ganz im Zeichen von Wiedergutmachung.

Und das gleich im doppelten Sinne. Zum einen kassierte die Mannschaft von Trainer Davor Fath im Hinspiel mit 21:33 ihre bis dato höchste Heimpleite, zum anderen ging am vergangenen Wochenende eine Erfolgsserie von fünf Spielen ohne Niederlage (9:1-Punkte) zu Ende, als der TV Arnsberg mit einem überdeutlichen 33:24 beide Zähler aus der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums entführte.

„Da haben wir einen ordentlichen Faustschlag mitten ins Gesicht bekommen“, bedient sich Fath des Boxerjargons und fordert auch deshalb: „Wir müssen so schnell wie möglich wieder aufstehen und an die Leistungen der vorangegangenen Wochen anknüpfen.“

Dass es in der engen, kleinen Halle im Mendener Vorort schwer werden dürfte, steht außer Frage, dennoch scheint der Zeitpunkt günstig, dem TVH ein Bein stellen zu können. Denn während bei der HSG Florian Füller und Florian Paetz zurückkehren (dafür verstärkt Daniel Kahlstadt die Bezirksliga-Reserve), sodass der Kader gut gefüllt ist, hat TVH-Trainer Christoph Gutzeit seit geraumer Zeit mit erklecklichen Personalproblemen zu kämpfen. Der im Hinspiel überragende Warland, D. Bichmann (beide Schulter) und Dodt (Kreuzbandriss) werden schmerzlich vermisst, dementsprechend waren die letzten Resultate: Heimniederlage gegen Arnsberg, schwer erkämpfter Sieg gegen Schlusslicht Emst und zuletzt ein 19:39-Debakel beim Primus HTV Sundwig-Westig.

„Im Hinspiel waren wir gebeutelt“, verweist Fath darauf, dass ihm damals Voss, Beckmann und Czekalla fehlten, „jetzt ist es der Gegner. So gleicht sich irgendwann alles aus. Das ist aber noch längst keine Gewähr dafür, dass wir dort erfolgreich sind“, bemüht der Kroate einmal mehr seine Lieblingsattribute: „Wir müssen galliger als der Gegner sein, aggressiv verteidigen und vorne mit kühlem Kopf agieren. Dann wird das was.“  Marc Kusche

HSG: Prumbaum, Kapp – Bölling, Luft, Baberg, Beckmann, Opitz, Voss, Miossec, Füller, F. Paetz, Czekalla

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