Kein Motoball-Wunder: Im Halbfinale ist Endstation

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Kein Durchkommen für Moritz Cordt: Mörschs Dominik Mückenhausen stört den Kiersper entscheidend, Taifun-Torwart Akcay muss nicht eingreifen.

Kierspe -  Das Motoball-Wunder blieb aus: Im Halbfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den MSC Taifun Mörsch konnten die MSF Tornado Kierspe den Fünf-Tore-Rückstand aus dem ersten Duell nicht wettmachen, sondern unterlagen vielmehr verdient, aber ein wenig zu deutlich mit 2:6 (0:1, 0:2, 0:2, 2:1).

Von Thomas Busch

Die Gäste aus Baden kommen damit in den Genuss, am 25. Oktober auf eigenem Platz um den Titel zu spielen. Gegner im DM-Endspiel ist dann der MSC Ubstadt-Weiher, der sich auch im zweiten Vergleich mit dem MSC Puma Kuppenheim keine Blöße gab und sich mit 7:3 durchsetzte.

Vor rund 600 Zuschauern begannen die Kiersper wie erwartet stürmisch, doch nach sechs Spielminuten jubelte der MSC Taifun Mörsch – und zwar deshalb, weil Manuel Fitterer einen Konterangriff kaltschnäuzig zum 0:1 abschloss. Diese Führung nahmen die sehr abgeklärt wirkenden Gäste dann auch in die erste Pause mit, und als dann Taifun-Regisseur Patrick Palach nach nur vier Minuten im zweiten Viertel auf 0:2 erhöhte, standen die Witzenbacher-Schützlinge mit mehr als nur einem Bein im „Finale dahoam“.

Doch obwohl abermals Fitterer elf Minuten später auf 0:3 erhöhte (35.), schrammten die Mörscher im dritten Viertel dann nur hauchdünn am Super-GAU vorbei. In kurzer Folge sahen nämlich Marcel Batrenik und Dominik Mückenhausen die Grüne Karte; hätte es jetzt noch gegen einen weiteren der zwei verbliebenen Feldspieler eine Zeitstrafe gegeben, wären das Spiel abgebrochen und die MSF Tornado damit zum (Gesamt-)Sieger erklärt worden. Und eine weitere Hinausstellung gegen die Gäste gab’s tatsächlich – riesiges Glück für den MSC Taifun nur, dass Batreniks Zeitstrafe zu dem Zeitpunkt, als auch Fitterer in die „Kühlbox“ geschickt wurde, wenige Sekunden abgelaufen war...

Rein sportlich ging es weiter wie zuvor: Die Kiersper, die neben dem gesperrten Sinn auch den an der Schulter verletzten Keeper Potthoff ersetzen mussten, rackerten unermüdlich weiter, erspielten sich aber keine nennenswerten Torgelegenheiten. Anders die geschickt konternden Gäste: Palach (48.) und Mückenhausen (60.) im dritten sowie wieder Palach (65.) im letzten Abschnitt machten das halbe Dutzend voll. Völlig leer gingen die Kiersper freilich nicht aus, denn mit seinem Doppelschlag (73./79.) betrieb Pascal Loskand noch Ergebniskosmetik.

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