Tornado Kierspe zum DM-Viertelfinale nach Budel

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Besprechung: Kevin Friedrich, Moritz Cordt und Oliver Sinn (v. l.) sind bereit für die Play-Offs.

Kierspe -  Das Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Motoballmeisterschaft zwischen der MBV Budel und den MSF Tornado Kierspe ist für die Niederländer eine Premiere und weckt bei den Kierspern ungute Erinnerungen an das vergangene Jahr. Während sich Budel zum ersten Mal für die Play-Offs qualifiziert hat, schieden die Tornados vor zwölf Monaten nach zwei Unentschieden gegen den MSC Comet Durmersheim nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aus.

Von Marcus Kleinhofer

In diesem Jahr wollen Trainer Daniel Sachs und seine Mannschaft unbedingt bis ins Halbfinale vordringen, so dass sie sich am Samstag ab 16 Uhr nicht nur mit einem knappen Ergebnis zufrieden geben, sondern nach Möglichkeit bereits die Weichen in Richtung Teilnahme an der Runde der letzten Vier stellen möchten.

„Wir fahren mit einer überaus positiven Einstellung nach Budel“, berichtet Tornado-Pressesprecher Sebastian Schmiedel über die Stimmungslage im Lager der „Roten“. Diese liege „irgendwo zwischen Vorfreude, Zuversicht und Euphorie“, sagt er, wobei Trainer Daniel Sachs auch zur Besonnenheit rät: „Budel ist in diesem Jahr stärker denn je und darf auf keinen Fall als leichter Gegner angesehen werden.“ Zudem verfügen die Niederländer mit Miel Looijmans über einen nur schwer zu stoppenden Torjäger, den eine ungewöhnlich große Kulisse im eigenen Stadion zusätzlich beflügeln könnte. In Budel findet nämlich zur gleichen Zeit Europas größtes VW-Käfer-Treffen statt, zu dem erfahrungsgemäß bis zu 15 000 Besucher anreisen. Der niederländische Südligist hofft, von diesen zumindest 2 000 ins Stadion und auf seine Seite locken zu können.

Auf den zu erwartenden großen Zuschauerzuspruch hat Daniel Sachs seine Spieler eingestimmt. Er hofft, dass sich die jungen Akteure nicht beeindrucken lassen und von den Erfahrungen der EM-erprobten Oliver Sinn, Pascal Loskand und Oliver Potthoff profitieren.

Unabhängig von den Bedingungen vor Ort und der Gefühlslage schätzt Daniel Sachs sein Team als sportlich bestens gerüstet ein. „Wir haben die Pause einerseits zur Regeneration der Verletzungen und andererseits für eine intensive Vorbereitung genutzt. Die Spieler brennen auf die K.O.-Spiele und wollen das unglückliche Ausscheiden vom letzten Jahr vergessen machen“, erklärt er. Da auch aus personeller Sicht keine Einschränkungen abzusehen sind, spekuliert der Tornado-Coach darauf, dass sich seine Schützlinge gleich beim ersten Aufeinandertreffen eine gute Ausgangslage verschaffen können.

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