Langwald zum TSV Rönsahl

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Gemeinsam mit Olaf Kewitsch wird Nils Langwald (Foto) künftig den TSV Rönsahl trainieren, der Schlussmann wird aber auch noch zwischen den Pfosten stehen.

Rönsahl – Fußballerische Überraschung an der Westfalengrenze: Beim A-Kreisligisten TSV Rönsahl – in der abgebrochenen „Corona-Saison“ Tabellenzweiter hinter Bezirksliganeuling TuS Ennepe – heuert in der neuen Saison Torhüter Nils Langwald als zweiter (spielender) Trainer neben Olaf Kewitsch an.

Bereits im März hatte Langwald, der nach dem Oberligaaufstieg der Saison 18/19 in der abgebrochenen Spielzeit hinter Ex-Profi Johannes Focher zurück in die Rolle der Nummer zwei beim RSV Meinerzhagen gerückt war, an der Oststraße seinen Abschied verkündet. „Ich hatte in Erwägung gezogen, ganz aufzuhören, aber dafür fühle ich mich mit 30 noch ein bisschen zu jung“, erklärt der Schlussmann.

„Ich hatte auch schon mit einer möglichen Trainertätigkeit geliebäugelt und als mich ein Bekannter ansprach, habe ich mich mit Olaf Kewitsch und Henrick Schmitz zusammengesetzt und wir sind schnell auf einen Nenner gekommen“, erklärt der Torhüter, der nach sieben Jahren im Dress des SV Hohenlimburg 10 2017 zum RSV Meinerzhagen gekommen war. „Der Aufstieg mit dem RSV aus der Westfalen- in die Oberliga war sicher der Höhepunkt meiner aktiven Laufbahn“, erinnert sich Langwald zurück an seine Erfolgssaison 18/19 im Dress der Blau-Weißen, als er nach einem Kreuzbandriss von Johannes Focher wieder zur Nummer eins aufrückte und maßgeblichen Anteil am Sprung ins westfälische Fußball-Oberhaus hatte.

Und die Ziele mit dem neuem Klub? „Natürlich wäre es schön, nach drei Aufstiegen mit dem RSV auch mit dem TSV den Sprung auf Bezirksebene zu schaffen. Aber das ist kein Muss in Rönsahl. Denn man weiß dort um die Standortnachteile, um Talente zu rekrutieren. Aber vieles beim TSV wird durch tolle Kameradschaft und Vereinsverbundenheit wettgemacht. Darauf freue ich mich wirklich“, meint Langwald, von dessen großer Erfahrung zwischen den Pfosten der TSV auf jeden Fall profitieren wird.

Und auch als Trainer will er Fuß fassen: „Ich habe in den vergangenen Jahren da von meinen Trainern viel lernen können und glaube, dass ich auch einiges zu vermitteln habe.“ Zwar hat der neue Mit-Coach beim TSV noch keine Übungsleiterlizenz, „aber wenn mir die Arbeit mit dem Team Spaß macht, werde ich auch die nötigen Lizenzen in Angriff nehmen.“

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