Handball, 3. Liga Nord-West

Spannekrebs vor der Rückkehr

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Julian Borchert war am Wochenende mit dem TuSEM Essen unterwegs, soll aber in der nächsten Woche wieder zum SGSH-Kader dazustoßen.

Schalksmühle – Eine Saison in der 3. Liga der Handballer lässt den Aktiven nicht viele Pausen. Umso heiß ersehnter sind diese wenigen freien Wochenenden dann, wenn es sie doch mal gibt. „Das tut jetzt richtig gut“, sagt Mark Dragunski, der seine Schützlinge der SGSH Dragons am Mittwoch noch zu einer Trainingseinheit bittet und ihnen danach bis zum Montagabend freigibt.

„Die Jungs sollen sich mal vier Tage erholen und den Kopf freikriegen vom Handball. Und danach hoffe ich dann, endlich mal wieder mit voller Besetzung trainieren zu können.“ Die Dragons und ihr Personal: War das relative Verschontbleiben von Personalsorgen vor zwölf Monaten der Schlüssel zu einer außergewöhnlich guten Hinserie, so sind die nicht abreißen wollenden Engpässe in diesem Jahr eine schwere Hypothek. Zehn Minuspunkte nach 13 Saisonspielen – das ist nicht das, was sich die Verantwortlichen vorgestellt hatten.

„Wenn wir wieder kompletter sind, wird das auch der Stimmung gut tun. Zuletzt sind wir ja doch arg auf dem Zahnfleisch gegangen“, sagt Dragunski – gerade im Training waren die Reihen zuletzt doch mitunter sehr licht. Der neueste Verletzungsfall betrifft übrigens Ante Vukas: Der Keeper war in Ahlen nach einem Zusammenprall kurz vor der Pause umgeknickt, pausierte kurz und spielte nach dem Wechsel doch weiter. Gut ist es damit indes nicht – am Montag wurde der Kroate mit einem dicken Knöchel beim Teamarzt Dr. Bernd Lasarzewski in Hellersen vorstellig.

Kranken Spieler sollen sich auskurieren

„Ich hoffe aber, dass es nicht so schlimm ist“, sagt Mark Dragunski. Am Samstag hatte er zu allem Überfluss auch Julian Borchert nicht mit in Ahlen. Borcherts Stammverein TuSEM Essen hatte den Keeper bereits am Mittwoch angefordert, weil es auch beim Zweitligisten einen Engpass gegeben hatte. „Aber nächste Woche ist Julian wieder bei uns“, sagt Dragunski und rechnet nicht damit, dass der Youngster häufiger für die Dragons ausfällt. Überhaupt hofft Dragunski darauf, dass personell alles besser wird.

Die kranken Spieler – zuletzt Lukas Hüller – sollen sich auskurieren. Dominik Spannekrebs hat nach seiner langwierigen Ellenbogen-Verletzung ebenfalls grünes Licht, um wahrscheinlich am nächsten Montag wieder komplett trainieren zu dürfen. Bei David Bleckmann soll ein Termin bei einem Spezialisten am Dienstag in Dortmund Aufschluss geben, wann er nach seiner Bauchmuskelzerrung wieder auf Torejagd gehen darf.

Vorverkauf für das Derby läuft

Mehr Normalität also soll sich einstellen vor dem ganz besonderen Spiel, denn die nächste Aufgabe ist das Derby gegen den TuS Volmetal (30. November, 19.30 Uhr, Mühlenstraße). Der Vorverkauf für das Spiel läuft seit einigen Tagen. Tickets (Erwachsene 10 Euro, ermäßigt 7 Euro) sind beim Autoprofi Turck (Hermann-Köhler-Straße 14 in Halver) oder bei „mr sport design“ (Sarah Balke, Bahnhofstraße 39 in Schalksmühle) zu bekommen.

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