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Auch ohne Fans: HSV will TV Olpe im Topspiel besiegen 

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Von: Michael Jeide

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Pierre van der Hurk im Spiel der HSV gegen die SG Attendorn/Ennest.
Pierre van der Hurk fehlte im Hinspiel noch. Der spielende Co-Trainer der HSV könnte am Samstag ein entscheidender Faktor werden. © Jeide, Michael

Mit vier klaren Siegen im November und Dezember hat die HSV Plettenberg/Werdohl in der Landesliga den Weg nach vorn angetreten. Dann riss die neuerliche Spielpause die Lennetaler aus dem „Flow. Nach siebenwöchiger Unterbrechung will das Team von Trainer Ivo Milos am Samstag den Faden wieder aufnehmen - gegen den Spitzenreiter. 

Werdohl - Mehr noch: Die HSV will den Anschluss nach ganz oben herstellen. Und das gelingt nur mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenführer TV Olpe. Der Spitzenreiter, der drei Punkte mehr als die HSV auf dem Konto hat, ist ab 19 Uhr in der Sporthalle Riesei zu Gast.

Von der Konstellation her ist es ein Topspiel, das aber ebenso wie das Heimspiel an gleicher Stelle gegen die SG Attendorn/Ennest am 4. Dezember komplett ohne Zuschauer auskommen muss. „Das ist leider so. Es wäre sicher einfacher für uns, vor einer vollen Tribüne zu spielen“, bedauert HSV-Trainer Milos das Fehlen der Fans. Doch der Vorstand der Lennetaler hat so entschieden, will das Infektionsrisiko so gering wie möglich halten und nimmt dabei auch den Verzicht auf eine stattliche Einnahme in Kauf.

Technisch und spielerisch sicherlich die beste Mannschaft in der Liga und somit auch der Favorit, aber das ist schon seit einigen Jahren so.

HSV-Trainer Ivo Milos über den TV Olpe

„Ich hoffe, wir sind gut vorbereitet. Wir haben die Zeit genutzt für das Training, hatten eine gute Atmosphäre und wollen jetzt unbedingt wieder reinkommen in den Spielbetrieb“, weiß Milos, dass seine Jungs motiviert sind, endlich wieder spielen zu können. Olpe ist als Gegner zum Restart aber natürlich eine echte Hausnummer. „Technisch und spielerisch sicherlich die beste Mannschaft in der Liga und somit auch der Favorit, aber das ist schon seit einigen Jahren so“, verhehlt der Kroate nicht, dass es dennoch für den TVO bislang nie zum Aufstieg gereicht hat. Das Hinspiel gewann Olpe mit 31:26, „trotzdem haben wir aber gut gespielt“, erinnert sich Milos, denn keine andere Mannschaft erzielte gegen das abwehrstarke Team vom Biggesee so viele Treffer. Die drei Minuspunkte gab die Truppe um die höherklassig erfahrenen Krause-Brüder auswärts ab: Zum Auftakt in Witten (17:22) und im November in Attendorn (24:24).

Bis auf die verletzten Maximilian Rose und Lukas Neumann ist die HSV komplett, bei Olpe fehlen Dröge (verletzt) und Torwart Rumpff.

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