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Tolle Roosters-Momentaufnahme und Klagen auf hohem Niveau

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Nach zwei Siegen gegen die Haie wollen die Roosters die DEL-Woche am Freitag in Wolfsburg krönen.

Zwei Siege gegen Köln - zur perfekten Roosters-Woche fehlt nun nur noch ein Auswärtscoup am Freitagabend bei den Grizzlys in Wolfsburg.

Iserlohn – Mit dem Selbstvertrauen von zwei Derbyerfolgen gegen die Kölner Haie im Gepäck reisen die Iserlohn Roosters am Freitag zu den Grizzlys nach Wolfsburg. Trotz der fünf Punkte war Trainer Jason O’Leary zwar mit der Ausbeute, aber nicht immer mit der Art und Weise zufrieden. 

„Ein paar Spieler haben nicht das gebracht, was wir von ihnen verlangen. Jeder muss sich seine Einsatzzeiten verdienen. Gerade im Defensivverhalten müssen wir auch in Drucksituationen solider agieren. Nur dann machen die Spieler in ihrer Entwicklung auch den nächsten Schritt.“

Zugegeben, für Iserlohner Verhältnisse ist das ein Klagen auf hohem Niveau. Mit 15 Punkten führt das Team zurzeit die Nordgruppe in der DEL an. Herausstechend dabei vor allem die Überzahlquote von mehr als 30 Prozent, damit sind die Roosters aktuell das zweitgefährlichste Team der gesamten Liga in diesem Bereich.

Tolle Roosters-Momentaufnahme und Klagen auf hohem Niveau

Doch auch hier ist laut Manager Christian Hommel nicht alles Gold was glänzt. „Da waren mit Berlin und jetzt Köln auch zwei Partien dabei, in denen wir fast jede Chance genutzt haben. Auf der anderen Seite haben wir gegen Düsseldorf keine einzige genutzt. Es zeigt sich dennoch, dass wir im Vergleich zur letzten Saison jetzt mehr Torgefahr ausstrahlen, und das war ja auch unser Ziel.“

Ganz anders sieht das momentan beim Gegner aus Wolfsburg aus. Dort gab es in der vergangenen Woche einige Kritik an Mannschaft und Trainer Pat Cortina. Mit nur neun Punkten aus den ersten sieben Partien und Platz sechs sind die Grizzlys alles andere als zufrieden. Dies hat allerdings seine Gründe.

Es zeigt sich, dass wir im Vergleich zur letzten Saison jetzt mehr Torgefahr ausstrahlen, und das war ja auch unser Ziel.“

Christian Hommel (Roosters-Manager)

„Wenn einem Yannik Möser und Dominik Bittner in der Verteidigung ausfallen, dann ist das auch für eine Mannschaft wie Wolfsburg nicht so einfach zu ersetzen, obwohl sie eine starke Truppe zusammen haben“, findet Hommel. Doch der Manager warnt davor, die letzten Ergebnisse der Grizzlys überzubewerten. „Angeschlagene Hunde sind oftmals die gefährlicheren“, warnt er das Team davor, den Gegner zu unterschätzen.

Gute Nachrichten gab es am Donnerstag auch aus medizinischer Sicht. Die angeschlagenen Jens Baxmann und Taro Jentzsch stehen wohl zur Verfügung. Ob der so formstarke Jenike oder Schwendener, der Spielpraxis benötigt, das Tor hüten wird, war am Donnerstag noch offen. Erstes Bully ist um 18.30 Uhr.

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