Westfalia löst Ticket für die Aufstiegsrelegation

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Vizemeister mit der Westfalia: Bekir Bilgen.

Werdohl - Es ist perfekt: Die DJK TuS Westfalia Werdohl sicherte sich in der Tischtennis-Bezirksliga durch ein 8:8-Unentschieden im Spitzenspiel beim TuS Ferndorf endgültig die Vizemeisterschaft und kann die letzten beiden Ligaspiele gegen TuS Halver und TV Attendorn II dazu nutzen, um sich für die Aufstiegsrelegation einzuspielen.

Die Relegation, in der die drei Vizemeister der Bezirksligen Süd, West und Ost einen Aufsteiger zur Landesliga ermitteln, soll am Wochenende 11./12. Mai ausgetragen werden. „Wir werden die Relegation spielen und haben uns auch um die Austragung beworben“, sagte der Westfalia-Abteilungsvorsitzende Markus Volkmann im Gespräch mit unserer Zeitung.

Weil der Tabellenvierte TTG Netphen II am Samstagnachmittag mit 6:9 gegen die „Dritte“ der TTSG Lüdenscheid unterlag, benötigten die Werdohler am Sonntagmorgen in Ferndorf noch einen Zähler, um Rang zwei zu zementieren. Und genau diesen Zähler holten die Lennetaler, obwohl sie gegen den Verfolger einen ganz schlechten Start hinlegten und nach den Doppeln mit 0:3 zurücklagen. „Wir haben am Anfang Probleme mit den Tischen gehabt, die waren gewöhnungsbedürftig“, betonte Volkmann, dessen Team nach der 0:3-Einzelniederlage von Bekir Bilgen zum 0:4 aus Werdohler Sicht zur Aufholjagd blies.

Jens Schnabel erzwang in einem Fünf-Satz-Duell gegen Littig den ersten Punkt für die Gäste, Mathia legte gegen Flender ein 3:1 nach. Mrkajics 3:0 gegen Treude bedeutete dann den 4:3-Anschluss. „Unten“ aber setzte es Niederlagen für Koberzin (1:3) und Volkmann (2:3), sodass zur „Halbzeit“ ein 6:3 für den TuS Ferndorf auf der Tafel stand. In der zweiten Einzelrunde lief es deutlich besser für die Westfalia. Schnabel, Bilgen und Mrkajic spielten stark auf und verbuchten allesamt Drei-Satz-Erfolge zum 6:6-Ausgleich.

Max Mathia war es dann, der an Brett vier durch einen Vier-Satz-Sieg gegen Rüdiger Treude die Westfalia erstmals in Führung brachte. Volkmann musste Flender im Anschluss zum Sieg gratulieren, doch Nikolai Koberzin drehte nach verlorenem ersten Satz gegen Blöcher auf, siegte mit 5:11, 11:8, 11:8, 11:7 und bescherte seinem Team damit den wichtigen achten Punkt, der den Werdohlern ja bereits zur Absicherung des zweiten Tabellenplatzes genügte.

Dass Bilgen/Mathia das Abschlussdoppel gegen Littig/Flender nach vier Durchgängen verloren, war für die Lennetaler am Sonntag freilich verschmerzbar.

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