TTSG zieht ins Halbfinale ein

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Lieferte sich ein hoch dramatisches Spitzenspiel mit Kolawole Oladapo und siegte nach fünf Sätzen: Peter Petrovics.

Lüdenscheid - Kleine Kulisse am Champions League-Abend im Lösenbacher Ausweichquartier, aber große Leistung der TTSG Lüdenscheid. Der Tischtennis-Verbandsligist setzte sich im Viertelfinale des NRW-Pokals am Dienstagabend letztlich verdient mit 4:1 gegen den Ligarivalen DJK Blau-Weiß Annen durch.

 Der Erfolg war freilich umkämpfter als es das Resultat vermuten lässt, denn die Gäste aus Witten, die im Verbandsligaduell zu Saisonbeginn beim 8:8 einen Zähler aus der Bergstadt mitgenommen hatten und punktgleich mit den Bergstädtern erste Verfolger von Spitzenreiter Borussia Düsseldorf II sind, wehrten sich auch diesmal mit allem, was sie zu bieten hatten – und das war im zweistündigen Duell nicht wenig.

 Zunächst freilich ließ Lüdenscheids Spitzenmann Peter Petrovics im Duell mit Wittens Nummer zwei, Max Schröter, nichts anbrennen: Mit 11:9, 11:8 und 11:5 siegte der Bergstädter glatt in drei Sätzen, doch die Führung hatte nicht lange Bestand: Daniel Becker musste sich als Lüdenscheider Nummer zwei Blau-Weiß-Spitzenspieler Kolawole Oladapo beugen. Der 32-jährige Nigerianer setzte sich in vier Sätzen mit 11:7, 11:9, 9:11 und 11:6 durch und glich zum 1:1 aus. André Hegendorf blieb es also vorbehalten, die Kreisstädter im Einzeldurchgang wieder in Front zu bringen: Mit 11:6, 11:6, 8:11 und 11:4 triumphierte er schließlich sicher gegen Numan Yagci zum 2:1 für die TTSG.

 Richtig eng wurde es dann aber im Doppel, in dem Becker/Hegendorf auf Oladapo/Yagci trafen: Zwar gelang den Gastgebern der Start (11:5), danach aber drohte die Partie zu kippen, als das TTSG-Duo sowohl den zweiten als auch den dritten Satz mit 8:11 und 6:11 abgeben musste. Doch Becker/Hegendorf kämpften sich ins Spiel zurück, erreichten mit dem 11:9 im vierten Durchgang den Satzgleichstand und hatten im Entscheidungssatz beim 11:7 den längeren Atem.

Ein packendes Duell lieferten sich im Anschluss die beiden Spitzenspieler: Peter Petrovics entschied den ersten Durchgang mit 11:7 für sich, Kolawole Olapado konterte mit 11:8 zum Ausgleich und hatte auch auf die erneute Satzführung des Lüdenscheiders (11:4) die genauso deutliche Antwort und stellte mit 11:4 auf 2:2. Hochdramatisch dann der fünfte Satz, in dem sich Petrovics erst in der Verlängerung mit 13:11 knapp gegen den Nigerianer zum 4:1-Endstand behauptete. Mit dem Erfolg stehen die Bergstädter als erster Halbfinalist fest und freuen sich auf das Endturnier im neuen Jahr gegen hochkarätige Konkurrenten.

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