Für die TTSG Lüdenscheid zählt nur der Klassenerhalt

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Rückt bei der TTSG Lüdenscheid von Brett 6 an Brett 4 ins mittlere Paarkreuz auf und tauscht mit Daniel Ohde die Positionen: Martin Wichary.

Lüdenscheid - Am Samstag, 30. August, startet die neue Saison für das Verbandsligateam der TTSG Lüdenscheid mit einem Heimspiel gegen ETS Witten. Wie im vergangenen Jahr finden sich die Bergstädter in der Gruppe 2 wieder, was weitestgehend angenehme Fahrten in Richtung Ruhrgebiet bedeutet.

Die Vorzeichen sind für alle Teams jedoch deutlich anders als im Normalfall. Durch die im nächsten Jahr anstehende Ligareform, mit der in Form von drei „NRW-Ligen“ eine neue Stufe zwischen Oberliga und Verbandsliga geschaffen wird, kommt es zum Massenaufstieg in allen Ligen im WTTV. Gleich vier der zwölf Mannschaften steigen direkt auf, eine weitere darf an einer Aufstiegsrelegation zur NRW-Liga teilnehmen.

Trotz dieser komfortablen Ausgangslage ist ein Aufstieg für die Lüdenscheider kein Thema. Während die TTSG mit den gleichen sechs Akteuren an den Start geht wie im vergangenen Jahr, verstärkten sich gleich mehrere Teams, die den Aufstieg mit aller Macht erreichen wollen. Unter normalen Umständen werden sich fünf Mannschaften um die vier direkten Aufstiegsplätze streiten. Darunter befindet sich unter anderem Aufsteiger und Kreisrivale TTC Altena, der mit Karakulak einen weiteren hochkarätigen Spitzenspieler verpflichten konnte. Komplettiert wird die Spitzengruppe, die die Gruppe 2 zu der wohl stärksten diesjährigen Verbandsliga macht, durch den Absteiger SC Union Lüdinghausen, TTC Bad Hamm II, TTC Herne-Vöde und den ETSV Witten (ehemalig SV Bommern). Mannschaften, die sich allesamt verstärken konnten. Für die Lüdenscheider zählt daher nur der Klassenerhalt, der bereits durch den drittletzten Tabellenrang gesichert werden kann. Hinter sich lassen sollte die TTSG dabei auf jeden Fall den TTC Bergkamen-Rünthe, der es wohl schwer haben dürfte, die Klasse zu halten. Der Rest der Liga sollte ein breites Mittelfeld bilden, bei dem sich je nach Tagesform jeder Punkte abnehmen kann.

Um in diesem Feld nicht als Letzter in die Relegation gehen zu müssen, nimmt das Team um Spitzenspieler Andre Hegendorf zwei Änderungen vor. Zum einen tauschen Daniel Ohde (zuvor Brett 4) und Martin Wichary (zuvor Brett 6) die Positionen. Zum anderen plant man eine Änderung der Doppelkonstellationen, durch die man flexibler und gefährlicher werden will. Unterm Strich können sich die Lüdenscheider auf ein spannendes Verbandsligajahr freuen, bei dem sie sich vielen überragenden Mannschaften stellen müssen und zeitgleich den Klassenerhalt sichern wollen. - mw

Die Aufstellung: Hegendorf, Gorecki, Baureis, Wichary, Katzke, Ohde

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