Tischtennis: NRW-Liga

WTTV-Pokal: TTSG braucht zwei Siege bis zum Halbfinale

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Tamas Hejj kämpft mit der TTSG am Samstag um den Einzug ins Halbfinale des WTTV-Pokals bis NRW-Liga.

Lüdenscheid - Am 6. Januar findet in Bönen die Endrunde im Tischtennis-WTTV-Pokal der Herren bis zur NRW-Liga statt. Die TTSG Lüdenscheid könnte im Feld der „Top 4“ dabei sein, muss dazu allerdings am Samstag in der Halle an der Lösenbach zweimal siegen.

Der Fahrplan ins Pokal-Halbfinale steht und hat auch keine Variablen mehr für das TTSG-Ensemble. Es gilt am Samstag, daheim zwei Verbandsligisten aus dem Weg zu räumen. Im November hat sich die TTSG in Solingen durch Siege gegen den TTC Wuppertal (4:1) und die Solingen Blades (4:0) ins Achtelfinale gespielt, das ein durchaus gewöhnungsbedürftiges Achtelfinale ist, denn für gewöhnlich gehören 16 Mannschaften zu einem Achtelfinale, im WTTV-Pokal bis zur NRW-Liga aber gibt es nur neun Teams in dieser 3. Runde. 

Es bedeutet: Sieben Teams sind mit Freilosen ins Viertelfinale eingezogen. Die TTSG Lüdenscheid und der SuS Bertlich, Tabellenneunter der Verbandsliga 4, sind die einzigen im Achtelfinale aktiven Dreier-Mannschaften. Der Gast aus Herten ist nominell der Außenseiter in diesem Duell. Allerdings spielt die TTSG nicht in Bestbesetzung. Dass Daniel Becker an diesem Wochenende verhindert sein würde, war schon länger klar. Peter Petrovics ist zudem bereits in der Weihnachtspause und damit im Heimaturlaub in Ungarn. Martin Wichary ist privat verhindert. 

So werden André Hegendorf, Tamas Hejj und Arnd Katzke die TTSG-Farben vertreten. „So müssten wir trotzdem eine gute Chance haben“, sagt Kapitän Arnd Katzke und erwartet vor allem von Hegendorf zwei Einzelpunkte. Das Doppel werden wohl Katzke und Hegendorf bestreiten. Sollte die TTSG diese Partie, die um 13 Uhr beginnt, gewinnen, dann würde bereits um 15 Uhr das Viertelfinale warten und dort ein alter Bekannter als Gegner: Die DJK BW Annen stritt in der Vorsaison lange mit der TTSG auf Augenhöhe um den NRW-Liga-Aufstieg und ist auch aktuell als Tabellenzweiter der Verbandsliga 2 mitten im Titelkampf. 

„Annen wird wohl mit Hellmann, Yagci und Willhardt spielen, also mit der Nummer eins bis drei“, sagt Katzke, trotzdem erhofft er sich auch in dieser Konstellation gegen einen gewiss nicht zu unterschätzenden Gegner eine gute Chance für die Gastgeber – wenn es denn überhaupt zu dieser Partie kommen sollte. Im zweiten Viertelfinale des Tages trifft übrigens der TTC BW Grevenbroich auf den TV Refrath. Bereits am Vorwochenende haben sich die DJK BW Avenwedde (Tabellenführer der Verbandsliga 1) durch ein 4:0 in Fredeburg und TTSG-Liga-Rivale Borussia Brand (4:2 in Langenich) für die Endrunde in Bönen qualifiziert.

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