Tischtennis, Regionalliga West

TTC wieder mit Yordanov ins Hessenland

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Am Sonntag besteht für Nils Maiworm die Chance, sich bei seinem letztjährigen Teamkollegen Ara Karakulak für die Hinspielniederlage zu revanchieren.

Altena – Trotz einer tadellosen kämpferischen Leistung reichte es für den Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena am vergangenen Sonntag beim 6:9 gegen die TG Neuss nicht für Zählbares. Letztlich wog der gesundheitlich bedingte Ausfall von Spitzenspieler und Spielertrainer Teodor Yordanov zu schwer gegen die Rheinländer. Umso wichtiger ist es für die Burgstädter, dass sich „Teo“ nun vor dem schweren Gang zum TTV 1951/66 Stadtallendorf (Sonntag, 14 Uhr) fit zurückgemeldet hat.

Neben Linkshänder Yordanov kehrt gegen den direkten Tabellennachbarn, der als Sechster drei Punkte schlechter gestellt ist als der TTC, auch der am vergangenen Wochenende in Italien weilende Krzysztof Zielinski ins Aufgebot zurück. Der Pole rückt an Brett sechs, an dem gegen Neuss noch Daniel Seidel aus der TTC-Reserve aufschlug. 

Nicht mit in den mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf fährt der 19-jährige Stefan Todorov, der eine Pause erhält. Somit bilden Teodor Yordanov und Krzysztof Wloczko das vordere, Nils Maiworm und Lukas Bosbach das mittlere sowie Tobias Slanina und Krzysztof Zielinski das untere Paarkreuz der Burgstädter. Eine schlagkräftige Truppe also, die sich da am Sonntagvormittag auf den Weg ins Hessenland machen wird. 

„Wir wollen versuchen, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Uns erwartet allerdings wieder eine schwere Aufgabe“, betont TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer. Er geht davon aus, dass die Gastgeber in Bestbesetzung antreten werden und insbesondere ein Mann heiß darauf sein wird, seinem Ex-Klub eins auszuwischen: Ara Karakulak. 

Der langjährige TTC-Dauerbrenner musste die Burgstädter nach der vergangenen Serie verlassen und fand in Stadtallendorf eine neue sportliche Herausforderung. Bei den Mittelhessen bildet Karakulak in der Rückrunde zusammen mit Jochen Schmitt das mittlere Paarkreuz. In der Hinrunde schlug Karakulak noch an Brett zwei auf, erspielte dort eine anständige 9:9-Einzelbilanz. Beim 8:8-Unentschieden im ersten Vergleich beider Teams unterlag Karakulak gegen Yordanov knapp mit 2:3-Sätzen, gegen Nils Maiworm aber behauptete er sich im Entscheidungsdurchgang. 

Am Sonntag besteht also für Maiworm die Chance, sich bei seinem letztjährigen Teamkollegen zu revanchieren. „Am vorderen Paarkreuz haben wir gegen Jendrzejewski und Janicki eventuell leichte Vorteile, in der Mitte dürfte es für unsere Jungs besonders gegen Ara schwer werden‘“, mutmaßt Marc Schöllhammer, der „unten“ wiederum gegen Carsten Zulauf und Grzegorz Pociask leichte Vorteile bei den Gästen sieht. Vieles deutet also erneut auf einen packenden Tischtennisnachmittag hin.

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