Keine Schwachstellen im Team

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Spielertrainer Teo Yordanov wird auch in der neuen Saison am Spitzenbrett des TTC Altena aufschlagen. Er ist von der Qualität seines Team vollauf überzeugt.

Altena - Die Pause war lang. Sehr lang sogar. Seit Dienstagabend aber befindet sich Tischtennis-Regionalligist TTC Altena in der Vorbereitung auf die neue Saison, die für die Burgstädter am 30. August mit einem Auswärtsspiel beim TTC Rot-Gold Porz beginnen wird.

Zusammen mit Nils Maiworm, Youngster Tobias Slanina und mit den Akteuren aus der Zweitvertretung wird sich TTC-Spielertrainer Teo Yordanov in den kommenden Wochen intensiv einstimmen auf die neue Regionalliga-Spielzeit, die für den TTC eine erfolgreiche werden soll. „Wir peilen einen Platz unter den ersten Drei an. Wenn möglich wollen wir in der neuen Saison versuchen, in die 3. Bundesliga aufzusteigen“, hatte TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer Anfang Juli dieser Zeitung gesagt. Druck, aufsteigen zu müssen, gibt es bei den Lennetalern allerdings nicht.

Das weiß auch der 42-jährige Spielertrainer Teo Yordanov, der eine exzellente Saison 19/20 gespielt hat und ein steter Punktegarant seines Teams war. „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen. Wir wollen es besser machen als in der letzten Saison“, betont der ehemalige Bundesliga-Spieler, der auch in der neuen Saison am Spitzenbrett aufschlagen wird und vorangehen möchte.

Das Sextett der Altenaer hält der Bulgare personell für besser, weil ausgeglichener besetzt als in der Vorsaison. Und das liegt freilich auch an den Neuzugängen. Mit dem Ukrainer Oleksii Rybka und dem Ägypter Karim El-Hakem verpflichteten die Burgstädter zwei erfahrene Spieler, die in der zurückliegenden Serie beide in der Regionalliga Südwest an die Tische getreten waren. Rybka im Dress des TTC Wehrden, El-Hakem für den FSV Mainz 05 II. Rechtshänder Karim El-Hakem zählt gar zur Trainingsgruppe des Erstligisten ASV Grünwettersbach und wird laut Yordanov „ab und zu“ auch in der Burgstadt trainieren.

Voraussichtlich aber werden Karim El-Hakem, Oleksii Rybka und Stefan Todorov erst zu den Punktspielwochenenden der Altenaer anreisen. In Kontakt stand Yordanov mit El-Hakem und Rybka bislang nur telefonisch, von der Qualität der Neuzugänge aber ist der Linkshänder nach intensivem „Video-Studium“ vollauf überzeugt. „Oleksii Rybka ist ein Kämpfer. Er bringt Erfahrung mit ins Team und wird von unten Druck machen“, betont der Altenaer Spielertrainer. Gemeldet haben die Burgstädter den ukrainischen Neuzugang Rybka für die Hinrunde – wie auch Stefan Todorov – für das untere Paarkreuz, Karim El-Hakem wird hingegen zusammen mit Nils Maiworm in der „Mitte“ aufschlagen.

„Wir haben eine gute und ausgeglichene Mannschaft. Ich schätze, dass der Unterschied zwischen Position zwei und sechs überhaupt nicht groß ist. Da kann jeder der Jungs dem anderen Druck machen“, betont Teo Yordanov. Schwachstellen in seinem Team, in dem Tobias Slanina für die Hinrunde an Brett zwei aufgestellt ist, sieht er jedenfalls nicht. „Die Jungs sind bereit und heiß. Wir sind alle froh, wenn wieder gespielt wird“, sagt der 42-Jährige.

Zum Kreis der Favoriten in der Regionalliga West zählt Teo Yordanov die Zweitvertretung von Borussia Dortmund um Evgeny Fadeev und Wencheng Qi sowie die TG Neuss um Illia Barbolin und dem Ex-Altenaer Lukas Bosbach. „Es kommt immer auch auf die Aufstellung an. Wenn Neuss komplett ist, dann ist das eine starke Mannschaft“, meint Yordanov. Das erste Heimspiel der Burgstädter am 27. September könnte daher schon ein echtes Topspiel sein. Zu Gast ist dann nämlich jene Turngemeinde aus Neuss...

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