Tischtennis

Nieswand erst im EM-Finale gestoppt

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Vize-Europameister: Manfred Nieswand.

Kreisgebiet – Der mehrfache deutsche Seniorenmeister und ehemalige Weltmeister Manfred Nieswand aus Altena hat bei den Tischtennis-Europameisterschaften der Senioren in Budapest knapp den Titelgewinn in der Konkurrenz Männer 60 verpasst.

„Nisi“ verlor am Samstagnachmittag das packende Finale gegen den Ungarn Janos Kovacs knapp im Entscheidungsdurchgang. Schon im Halbfinale am Samstagvormittag musste der hoch dekorierte Burgstädter über die volle Distanz. Gegen den Russen Iurri Bannikov geriet Nieswand nach einem 9:11 und 10:12 mit 0:2 Sätzen in Rückstand, bewies dann aber starke Nerven, verkürzte durch ein 12:10 im dritten Durchgang auf 1:2 und glich schließlich mit einem 11:7 im „Vierten“ nach Sätzen aus. Im fünften Durchgang krönte der Altenaer schließlich seine Aufholjagd und löste durch ein 11:9 das Final-Ticket. 

Auch im Endspiel lief Nieswand zunächst einem 0:2-Satzrückstand hinterher, wobei das 16:18 im zweiten Durchgang bitter war. Mit einem 11:4 und 12:10 erzwang „Nisi“ den fünften und alles entscheidenden Satz, in dem sich Kovacs dann aber eindrucksvoll zurückmeldete und sich mit einem 11:2 zum Europameister krönte. 

In der Doppelkonkurrenz scheiterte Manfred Nieswand an der Seite seines langjährigen Spielpartners Hans-Jürgen Hecht etwas überraschend bereits am Freitagnachmittag in der Runde der besten 64. Gegen die Polen Madej/Marusczak musste sich die deutsche Formation denkbar knapp mit 8:11, 11:7, 8:11, 11:8 und 8:11 geschlagen geben. 

Eine Runde weiter als Nieswand/Hecht in der Doppelkonkurrenz der Männer 60 kamen Klaus und Gerhard Hinz. Die Geschwister aus Plettenberg bezwangen im ersten Hauptrundenspiel die Schweizer Kolly/Wichser glatt in drei Sätzen, in der Runde der letzten 32 verabschiedeten sich die Plettenberger nach einer Vier-Satz-Niederlage gegen die Franzosen Beauchaud/Ragaleux dann aber aus dem Turnier. 

In der Klasse Männer 70 war für Altmeister Wilfried Lieck aus Lüdenscheid an der Seite des Israeli William Weinstock ebenfalls die Runde der letzten 32 nach einer Vier-Satz-Niederlage gegen die Tschechen Balusek/Sekanina die Endstation.

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