Tischtennis

Topspiel gegen alte Bekannte

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Auf Tobias Slanina (links) und Rimas Lesiv wartet im Topspiel gegen Süchteln am Sonntag ein hartes Stück Arbeit.

Vor ziemlich genau einem Jahr verbuchte Tischtennis-Regionalligist TTC Altena im Heimspiel gegen den ASV Einigkeit Süchteln mit einem 9:3 seinen dritten Sieg im dritten Spiel, kurz darauf wurde die Saison 20/21 pandemiebedingt abgebrochen. Am Sonntag (14 Uhr) ist jener ASV Einigkeit wieder zu Gast in der Sauerlandhalle, wieder ist es das dritte Saisonspiel für die Burgstädter, die sich über eine Wiederholung des Vorjahreserfolges freuen würden. Nur einen erneuten Saisonabbruch, den wünscht sich wahrlich niemand. Auch die Gäste aus Süchteln nicht, die mit 5:1 Punkten hervorragend gestartet sind.

Altena - „Süchteln hat eine starke Mannschaft und wird ein echter Messstein sein. Ich sehe und aber leicht in der Favoritenrolle“, sagt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer, der das Team vom Niederrhein bestens kennt. Denn personell hat sich bei den Gästen so gut wie nichts geändert im Vergleich zum Vorjahr, als noch mit Sechser-Teams gespielt wurde. Beim ASV Einigkeit fehlt lediglich Andreas Konzer in der Aufstellung. Am vorderen Paarkreuz schlagen weiterhin Daniel Halcour (bisher 4:2-Einzelbilanz) und Matas Skucas (2:4) auf, die sich auch im Oktober 2020 mit dem Altenaer Spitzenduo Teo Yordanov und Tobias Slanina duellierten.

Yordanov gewann seinerzeit beide Einzel jeweils in drei Sätzen und Tobias Slanina erwischte an Brett zwei einen hervorragenden Tag. Sowohl Halcour als auch Skucas zwang der inzwischen 18-Jährige vor einem Jahr jeweils im Entscheidungssatz in die Knie. Sollten Yordanov und Slanina auch am Sonntag für die Maximalausbeute am vorderen Paarkreuz sorgen, es wäre in diesem Topspiel bereits mehr als die halbe Miete. Aber: „Tobias muss sich weiter durchfighten“, sagt Marc Schöllhammer, der den so hochtalentierten Youngster allerdings eher als Außenseiter sieht gegen die erfahrenen Halcour und Skucas. Außenseiter war Slanina aber auch vor Jahresfrist – das Ende ist bekannt.

„Unten“ erwartet Schölhammer die Gäste mit Abwehrspieler Balázs Hutter (4:0) und dem Ex-Altenaer Oliver Bovians (0:2), obwohl Letztgenannter in dieser Saison erst einmal in den Einzeln zum Einsatz kam, dafür jedes Doppel spielte an der Seite von Axel Fischer, der in den Einzeln bis dato eine 4:2-Bilanz vorweisen kann. Ob Fischer, Hutter oder tatsächlich Bovians: Die Altenaer Lesiv und Rybka sollten an den Brettern drei und vier gute Chancen haben in ihren Einzeln, Marc Schöllhammer sieht das Duo aus Litauen und der Ukraine in der Liga sogar als eines der stärksten am unteren Paarkreuz an.

Spannend dürften die Doppel werden, in denen es beim TTC noch nicht ganz rund läuft. Beim ASV Einigkeit, der in Gießen (8:2) und Stadtallendorf (6:4) siegte und gegen Porz (5:5) remisierte, ist die bisherige Doppelbilanz (Halcour/Skucas 3:0; Fischer/Bovians 2:1) hingegen positiv. „Es wird ein schweres Spiel, das wir gewinnen wollen. Die Chancen sehe ich bei 60:40 für uns“, so Schöllhammer.

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