TTC Altena nimmt 3. Bundesliga ins Visier

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Der TTC Altena um Teo Yordanov (links) und Nils Maiworm geht überaus ambitioniert in die neue Regionalliga-Saison.

Altena - Während die heimischen Amateurkicker wegen der Unsicherheiten in Zeiten der Pandemie noch nicht wissen, wann die Saison 20/21 beginnen wird, liegt für die Tischtennis-Cracks in der Region inzwischen eine Art Fahrplan vor.

Die Spielpläne für die neue Spielzeit wurden vom Westdeutschen Tischtennis-Verband vor wenigen Tagen veröffentlicht, losgehen soll es am 29./30. August. An dem letzten August-Wochenende wird auch der TTC Altena erstmals während der Pandemie wieder um Punkte spielen, liegen inzwischen auch der (noch vorläufige) Spielplan sowie die Mannschaftsaufstellungen für die Regionalliga West vor.

Beginnen werden die Burgstädter um Spielertrainer Teo Yordanov am 30. August in der Domstadt beim TTC RG Porz. Die Rot-Goldenen standen in der Saison 19/20 zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem Abstiegsplatz und wären eigentlich in die Oberliga abgestiegen, nahmen dann aber nachträglich den vom Verband angebotenen freien Platz in der Regionalliga an und blieben der Liga somit erhalten.

Nach dem Auftakt in Porz folgt für die Altenaer am 19. September ein weiteres Auswärtsspiel beim VfR Fehlheim 1929, zur Heimpremiere in der Sauerlandhalle ist am 27. September die TG Neuss zu Gast. Die Neusser, die an Position sechs den ehemaligen Altenaer Lukas Bosbach gemeldet haben, zählt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer in der neuen Saison zum Kreis der Favoriten. „Einen Topfavoriten gibt es aus meiner Sicht nicht, Neuss halte ich aber für stark besetzt“, sagt Schöllhammer, der auch dem eigenen Team zutraut, eine richtig gute Rolle spielen zu können. „Wir haben uns mit Karim El-Hakem und Oleksii Rybka nochmals verstärkt und peilen daher einen Platz unter den ersten Drei an“, betont Marc Schöllhammer – und legt sogar noch nach: „Wenn möglich wollen wir in der neuen Saison versuchen, in die 3. Bundesliga aufzusteigen.“

Wirklich überraschend sind die Ambitionen der Burgstädter nicht. Nachdem der sogenannte Bundestag des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) im Dezember 2019 beschlossen hatte, dass ab der Saison 21/22 auch in den Ober- und Regionalligen mit Vierer- statt mit Sechserteams gespielt wird, hat die 3. Liga für die Altenaer im Vergleich zur Regionalliga nochmals an Reiz dazugewonnen. Wenn schon mit Vierer-Teams gespielt werden muss, dann aus Sicht der TTC-Verantwortlichen doch lieber in der dritthöchsten Spielklasse. „Wenn das Vierer-System in der Regionalliga eingeführt wird, würde es sich aus unserer Sicht lohnen, in die 3. Liga aufzusteigen“, verdeutlicht Marc Schöllhammer, der sich nach langer Corona-Zwangspause auf die neue Saison freut und natürlich darauf hofft, dass die Saison trotz der Pandemie wie geplant beginnen kann.

Die Vorrunde bestreitet der TTC Altena mit Routinier Teo Yordanov und Youngster Tibias Slanina am vorderen Paarkreuz, die „Mitte“ bilden der Ägypter Karim El-Hakem und Nils Maiworm. „Unten“ werden der Ukrainer Oleksii Rybka, der wie El-Hakem in der vergangenen Saison in der Regionalliga Südwest spielte, und Stefan Todorov aufschlagen.

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