Tischtennis, Regionalliga West

TTC ohne Glück in den engen Spielen

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Stefan Todorov war eigentlich gar nicht eingeplant für die Reise nach Stadtallendorf, sprang dann aber kurzfristig für den erkrankten Nils Maiworm ein und steuerte zwei Einzelpunkte zum 8:8-Teamremis bei, schlug dabei unter anderem auch den Ex-Altenaer Ara Karakulak.

Stadtallendorf – Fast vier Stunden lang kämpften der TTV Stadtallendorf und der TTC Altena am Sonntagnachmittag im Duell der Tabellennachbarn der Tischtennis-Regionalliga West um den Sieg und schenkten sich nichts. Unterm Strich aber gab es keinen Sieger, wurden die Punkte beim 8:8 wie im Hinspiel am Pragpaul geteilt.

Das Resultat ging in Ordnung. Die Altenaer mussten sogar froh sein, dass das Abschluss-Doppel stach und so den einen Punkt rettete. Verdient war’s für die Gäste allemal. Sie hatten vorher viel Pech gehabt in den engen Partien. 34:27 Sätze für Altena standen zu Buche – eine Bilanz, mit der man ein Spiel durchaus gewinnen kann. Die Eingangsdoppel waren bereits sinnbildlich für den Nachmittag. 

Da Nils Maiworm aufgrund einer Erkältung kurzfristig die Reise ins Hessenland abgesagt hatte, war Stefan Todorov doch mitgefahren zum Rangsechsten. Der stand dann auch direkt mit Tobias Slanina im Blickpunkt der leicht umgestellten Doppel der Gäste: Gegen das TTV-Spitzenduo, das der Ex-Altenaer Ara Karakulak und Patryk Jendrzejewski bildeten, hielt das TTC-Duo glänzend mit und hatte bei einer 10:8-Führung im fünften Satz zwei Matchbälle. Der Satz aber ging 12:10 an die erfahrene TTV-Kombination. So stand es „nur“ 2:1 für die Gäste, für die Yordanov/Wloczko (3:0 gegen Janicki/Pociasc) und Bosbach/Zielinski (3:0 gegen Schmitt/Zulauf) klare Siege eingefahren hatten. 

Aus dem 2:1 wurde nach dem schnellen ersten Einzeldurchgang (vier Entscheidungen in drei Sätzen) ein 5:4. Die Partie drehte sich zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs: Yordanovs Vier-Satz-Niederlage im Spitzeneinzel gegen Jendrzejewski und Wloczkos 2:3 gegen Janicki (nach 2:1-Satzführung) sorgten für den ersten TTC-Rückstand. Der zweite Einzeldurchgang war der viel umkämpftere mit längeren, engeren Matches und einer Konstanten: Immer, wenn es über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, hatte der TTV die Nase vorn. So auch bei Schmitts 3:2 gegen Bosbach und Zulaufs 3:2 gegen Slanina. Vorher hatte aber immerhin Todorov einen Big Point gegen Karakulak gelandet, Zielinski ebnete mit dem 3:1 gegen Pociask den Weg ins Abschlussdoppel. Ein letztes Doppel, in dem TTC-Spielertrainer Teo Yordanov und Krzysztof Wloczko die Kombination Karakulak/Jendrzejewski in einem zwar engen Match, aber ohne Satzverlust 11:7, 15:13 und 12:10 bezwangen. 

So war der 13. Saisonpunkt eingefahren für die Sauerländer, die auf Rang vier kletterten und nun fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz acht haben in einer Liga, die in den nächsten Wochen noch noch dramatisch eng werden könnte im Abstiegskampf.

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