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Regionalliga mit zehn statt elf Teams und mit einem neuen Spielsystem

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Von: Michael Jeide

Teo Yordanov, Spielertrainer des TTC Altena
Teo Yordanov und der TTC Altena treffen auf bekannte Gegner. © Axel Meyrich

Eine Woche nach der Bekanntgabe der Staffeleinteilung auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene steht nun auch fest, wie die fünf obersten Tischtennis-Ligen, darunter die Regionalliga West der Herren, in der Saison 2021/22 aussehen werden.

Altena – Das Meldefenster für die Terminwünsche der Vereine im Westdeutsches Tischtennis-Verband von den untersten Klassen bis zur NRW-Liga wird am Montag um 24 Uhr geschlossen. Für die Clubs aus der Ober- und Regionalliga, die unter der Verwaltung durch den Deutschen Tischtennis-Bund stehen, öffnet es sich erst am Sonntag, 20. Juni. Dann kann auch der TTC Altena aus der Herren-Regionalliga West eingeben, dass er seine Heimspiele in der Sauerlandhalle wie bisher sonntags ab 14 Uhr austragen möchte.

In der Saison 20/21 hätten es zehn Heimpartien sein sollen, coronabedingt fand aber nur eine einzige statt. Für die Spielzeit 21/22 sind neun Begegnungen vor eigenem Publikum vorgesehen, denn die Zahl der Mannschaften in der Regionalliga West hat sich von elf auf zehn reduziert. Seit dem Wochenende ist die Staffelzusammensetzung für die fünf höchsten bundesdeutschen Spielklassen abrufbar – die Teams in den Ligen darunter wussten bereits eine Woche länger, mit wem sie es in der kommenden Saison zu tun haben werden.

Sieben NRW-Vereine und drei Clubs aus Hessen

Indes: Auch für die Regionalliga West stand die Zusammensetzung der Staffel im Prinzip fest, nachdem der VfR Fehlheim aus Hessen über das Auffüllverfahren noch in den Genuss eines Startplatzes in der 3. Bundesliga Nord gekommen war. Der überzählige elfte Vereine hat die Regionalliga somit nach oben verlassen, und weil es weder weitere Auf-, noch Absteiger gibt, bleibt es im Westen bei den bekannten zehn Mannschaften: Neben dem heimischen TTC Altena vertreten die TG Neuss, der ASV Einigkeit Süchteln, der TTC RG Porz sowie die Zweitvertretungen des TTC Indeland Jülich, des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund das zahlenmäßig übermächtige NRW-Kontingent, hinzu kommen die drei hessischen Vertreter TG 1860 Obertshausen, TTV Stadtallendorf und Gießener SV. Vorgesehen ist, dass der Meister in die 3. Liga aufsteigt und die beiden letztplatzierten Teams in die Oberliga absteigen. Dem Achtplatzierten droht bei einem für den Westen ungünstigen Saisonverlauf in der 3. Bundesliga Nord noch die Relegation.

Erstmals wird nach dem Bundessystem gespielt, also mit Viererteams, die zwei Doppel und acht Einzel austragen. Um ein Spiel zu gewinnen, muss eine Mannschaft sechs Punkte erreichen. Es besteht auch die Möglichkeit eines 5:5-Unentschiedens.

Doppel sind wieder gestattet

Auf Doppel war in der Saison 20/21 verzichtet worden, um die Kontakte unter den Spielern zu beschränken. In der neuen Saison wird es, die aktuellen Inzidenzwerte vorausgesetzt, wieder zur Austragung von Doppeln kommen – in allen Klassen. „Der Landessportbund NRW hat uns mitgeteilt, dass auch wieder Doppel gespielt werden darf; Tischtennis gilt aber weiterhin als kontaktlose Sportart“, teilte Norbert Weyers vom Ausschuss für Sportentwicklung des WTTV mit.

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