Tischtennis-Regionalliga West

TTC Altena hat am Niederrhein den ersten Rückrundensieg im Visier

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Bastian Steeg und der TTC Altena sollten in Süchteln nicht leer ausgehen.

Altena – In der Rückrunde ist Tischtennis-Regionalligist TTC Altena noch ohne Sieg, aus den zurückliegenden vier Partien holten die Burgstädter lediglich einen Punkt. Das Polster auf den TTC RG Porz und damit auf einen direkten Abstiegsplatz ist mit sechs Punkten zwar komfortabel, auf Relegationsrang acht aber haben die Altenaer nur drei Zähler Vorsprung.

Insofern würde Teo Yordanov und den „jungen Wilden“ aus dem Lennetal jedes Pünktchen gut zu Gesicht stehen. Am Sonntag geht der TTC bereits zum letzten Mal in dieser Saison auf Aufwärtstour. In der Sporthalle der Gemeinschaftshauptschule Viersen-Süchteln sind die Altenaer ab 14 Uhr zu Gast beim ASV Einigkeit Süchteln, der zwei Punkte mehr auf der Habenseite hat. 

„Wir wollen versuchen, die zwei Punkte mitzunehmen. Das wäre wichtig, damit wir langsam mal ins sichere Fahrwasser kommen“, sagt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer. Ein Sieg beim Tabellenvierten, der im Hinspiel mit 9:3 in die Knie gezwungen wurde, würde den Druck auf das junge Altenaer Team im Saisonendspurt nehmen. Zwar hat der TTC auf der Zielgeraden noch den Vorteil von drei Heimspielen, leichte Partien gibt es in der Regionalliga in dieser so ausgeglichenen Saison jedoch nicht. 

Mit dem SVH 1945 Kassel bekommen es die Burgstädter sogar noch mit einem Titelanwärter zu tun, mit der Reserve von Borussia Dortmund ist am letzten Spieltag dann ein Team zu Gast, das derzeit auf dem besagten Relegationsrang steht und vorher noch zwei Spiele mehr bestreiten wird als der TTC. Nein, zu verschenken haben die Burgstädter mit Blick aufs Tableau wirklich nichts. Um bestmöglich vorbereitet in Süchteln an die Platten zu treten, weilen die Bulgaren Stefan Todorov und Stanislav Ivanov schon seit Mittwoch in Altena und trainieren seitdem täglich. 

Stanislav Ivanov wartet in der Rückrunde auf ersten Sieg

Insbesondere Ivanov, der in der Rückrunde noch kein Einzel gewinnen konnte, wird sich im Endspurt steigern müssen. Training kann da sicher nicht schaden. Aber auch Todorov, der in der Hinrunde am Spitzenpaarkreuz eine 2:15-Bilanz einfuhr und in der Rückrunde in der „Mitte“ auch nicht überzeugen konnte (3:4), verfügt über mehr Potenzial. 

Gastgeber ASV Einigkeit Süchteln hat in der zweiten Saisonhälfte zweimal gewonnen, das 9:1 gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt II war letztlich aber wertlos, weil die Oberbergischen ihr Team ja Mitte Februar zurückzogen und alle bis dahin ausgetragenen Partien der Bergneustädter, die als erster Absteiger feststehen, aus der Wertung genommen wurden. Auf zwei Punkteteilungen gegen Porz und Neuss aber ließ der ASV einen 9:5-Erfolg in Fehlheim folgen, sodass die einzige Rückrunden-Niederlage in Kassel (3:9) verschmerzbar war für Spitzenspieler Daniel Halcour und Co.

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