Tischtennis, Regionalliga West

Drittliga-Absteiger gastiert am Pragpaul

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Krzysztof Wloczko (links) bildet am Sonntag zusammen mit Teo Yordanov das vordere Paarkreuz beim TTC. „Unten“ schlagen die Youngster Lukas Bosbach (rechts) und Tobias Slanina auf.

Altena - Mit 4:4-Punkten haben die „jungen Wilden“ des TTC Altena in der Tischtennis-Regionalliga einen überzeugenden Start hingelegt und befinden sich als Tabellensechster voll im Soll. Nach Möglichkeit soll im Heimspiel am Sonntag (14 Uhr, Sauerlandhalle) gegen Drittliga-Absteiger TTC Seligenstadt der zweite Sieg in Folge eingefahren werden.

Wie schon vor zwei Wochen gegen Aufsteiger Obertshausen fällt es den Verantwortlichen der Burgstädter überaus schwer, den Gegner vom Main richtig einzusortieren. „Seligenstadt hat zehn Spieler gemeldet. Wir wissen nicht, in welcher Besetzung sie bei uns antreten werden“, sagt Ralf Springob, für den das Duell gegen die Gäste aus dem Landkreis Offenbach eine Art „Wundertüte“ ist. 

Der TTC-Vorsitzende aber warnt ebenso wie Teamsprecher Marc Schöllhammer eindringlich davor, den TTC Seligenstadt an seinen bisherigen Ergebnissen zu messen. Nach dem Abstieg mit 4:32-Punkten aus der 3. Bundesliga Nord haben die Hessen ihre bislang zwei absolvierten Partien in der Regionalliga verloren. Dem 0:9 beim TTC Schwalbe Bergneustadt II folgte eine 4:9-Heimniederlage gegen den amtierenden Regionalliga-Meister und Titelfavoriten TTC Champions Düsseldorf. 

Seligenstadt ist also gegen zwei Topteams gestartet, die das Tableau anführen. Aus diesen Niederlagen Rückschlüsse zu ziehen für den Vergleich am Pragpaul, das macht schlichtweg keinen Sinn. Zumal eben auch nicht klar ist, mit welchem Personal die Hessen anreisen. Der am Spitzenbrett gemeldete Seyed Omrani hat in dieser Saison noch gar nicht gespielt, ebenso wie Tamas Laczko an Brett fünf. 

„Trotzdem“, sagt Ralf Springob, „wollen wir natürlich versuchen zu gewinnen. Gelingt uns das, dann hätten wir ein positives Punktekonto und könnten uns in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.“ Ziel für das dritte Heimspiel am Sonntag sei es, den Zuschauern in der Sauerlandhalle einmal mehr „attraktives Tischtennis“ zu servieren. Und wie schon gegen Obertshausen wird innerhalb des Altenaer Teams rotiert. Diesmal pausiert Nils Maiworm, dafür kehrt Stefan Todorov ins Aufgebot zurück. Der 19-Jährige schlägt zusammen mit Krzysztof Zielinski am mittleren Paarkreuz auf. 

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