Tischtennis-Regionalliga West

Eine Ikone des Altenaer Tischtennis zu Gast beim TTC

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Kurzer Weg zum Spiel: Manfred Nieswand, Ikone des Altenaer Tischtennis in Reihen des TTC Schwalbe Bergneustadt II.

Altena – Das letzte Heimspiel des Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena in diesem Jahr hält Besonderes parat. Mit dem mehrfachen deutschen Seniorenmeister und ehemaligen Weltmeister Manfred Nieswand (64) trifft ein hoch dekorierter Altenaer im Dress des TTC Schwalbe Bergneustadt II am Sonntag (14 Uhr) in der Sauerlandhalle auf die „jungen Wilden“ des TTC Altena.

Der frühere langjährige Bundesligaspieler Manfred Nieswand, der 1982 im Doppel an der Seite von Wilfried Lieck den deutschen Meistertitel gewann und in den 70er und 80er Jahren einige sehr erfolgreiche Jahre hatte bei den Burgstädtern, schlägt bei der Bergneustädter Bundesliga-Reserve immer noch erfolgreich auf. 

Gemeldet ist „Nisi“ beim TTC Schwalbe Bergneustadt II an Brett fünf, zum Einsatz kam die Altenaer Tischtennis-Ikone in dieser Saison aber auch schon in der „Mitte“. Egal, an welchem Brett Nieswand am Sonntag zum Einsatz kommen wird, er wird sich so oder so mit den jungen Talenten der Altenaer messen, die den Routinier von Trainingsabenden in der Sauerlandhalle kennen. 

Die Personalie Nieswand aber soll aus TTC-Sicht am 1. Advent den Blick aufs Große und Ganze nicht blenden. Spitzenspieler Teo Yordanov und sein junges Team streben gegen den Tabellensiebten den vierten Saisonsieg an. „Ziel sind zwei Punkte, damit wir uns oben festhaken und den Puffer nach unten ausbauen“, sagt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer. Mit ihren 8:6 Punkten gehen die Burgstädter als Tabellendritte in das vorletzte Hinrundenspiel gegen die Oberbergischen, die bei 6:8 Zählern stehen und dem Tabellenzweiten SVH 1945 Kassel vor zwei Wochen die zweite Saisonniederlage zufügten. Beim 9:5 gegen die Hessen gewann Nieswand an Brett drei übrigens beide Einzel. 

„Bergneustadt ist eine Wundertüte. Wenn sie gegen uns komplett antreten, dann wird es schwer“, sagt Marc Schöllhammer. Der an Brett eins gemeldete Alberto Miño kam in dieser Saison zu einem Einsatz im Bundesliga-Team der Oberbergischen und zu zwei Einsätzen im Regionalliga-Team, wo er seine vier Einzel allesamt gewann. Yang Lei verbuchte an Brett zwei vier Einsätze in der Reserve. 

Ob Teo Yordanov und Stefan Todorov es mit diesen zwei Topspielern zu tun bekommen werden oder gegen die in der „Mitte“ aufgestellten Muhamed Kushov und Vladislav Broda, es bleibt abzuwarten. Nicht weniger als 15 Spieler kamen bei Bergneustadt II in dieser Serie schon zum Einsatz. Dieser „Wundertüte“ begegnet der TTC Altena mit seiner Stammformation Yordanov, Todorov, Bosbach, Maiworm, Slanina und Steeg, der am Sonntagmorgen bereits für den TTC II spielen wird.

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