Tischtennis: Regionalliga

Primärziel lautet Klassenerhalt

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Wegen einer Schulterverletzung fiel Krzysztof Zielinski in der vergangenen Saison monatelang aus. Inzwischen aber hat sich der Pole wieder fit zurückgemeldet und wird beim TTC Altena am unteren Paarkreuz aufschlagen.

Altena - Mit zwei intensiven Trainingstagen haben sich die Tischtennis-Cracks des TTC Altena am vergangenen Wochenende eingestimmt auf die neue Saison in der Regionalliga-West, die die Burgstädter am Sonntag (14 Uhr, Sauerlandhalle) gegen den TTV 1951/66 Stadtallendorf eröffnen werden.

Das Auftaktmatch gegen die mit dem langjährigen TTC-Spitzenspieler Ara Karakulak verstärkten Hessen ist für die neu formierte Altenaer Mannschaft zugleich die erste echte Standortbestimmung. Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison haben die Burgstädter bekanntlich ihr Team überaus deutlich verjüngt und sich von etablierten Kräften wie Ara Karakulak, Florian Buch oder Michal Wierzchowski getrennt. 

Im Gegenzug lockten die TTC-Verantwortlichen mit den erst 15-jährigen Lukas Bosbach (westdeutscher Jugend-Vizemeister) und Tobias Slanina (westdeutscher Schülermeister) sowie dem 19-jährigen Stefan Todorov drei große Talente ins Lennetal und setzten somit konsequent das um, was sie sich schon vor zwei Jahren auf die Fahne geschrieben hatten und mit der damaligen Verpflichtung von Nils Maiworm (im Jahr 2017 westdeutscher Jugendmeister) auch eingeleitet hatten. 

Beim TTC sollen hochtalentierte Youngster gefordert und gefördert werden. Und zwar nachhaltig. Eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Nachwuchs-Asse nimmt der neue Spielertrainer und Spitzenspieler Teodor Yordanov ein. Der bulgarische Nationalspieler, der nicht nur über eine B-Lizenz, sondern auch über Bundesliga-Erfahrung verfügt, leitet und coacht die Trainingsgruppe, die mindestens einmal pro Woche in der Sauerlandhalle trainiert. 

Von dieser Arbeit in der „Ersten“ versprechen sich die Verantwortlichen Impulse für den ganzen Verein. Neben Maiworm sind vom Sextett, das in der vergangenen Saison hinter Meister TTC Champions Düsseldorf „Vize“ wurde, noch Krzysztof Wloczko und Krzysztof Zielinski dabei. Letztgenannter fiel wegen einer Schulterverletzung in der Vorsaison monatelang aus, ist inzwischen aber wieder fit und bereit, am unteren Paarkreuz aufzuschlagen. Obwohl sich die Burgstädter mit diesem jungen Team gut aufgestellt sehen, werden die Erwartungen von den Verantwortlichen nicht zu hoch geschraubt. 

„Die Mannschaft soll sich sich entwickeln. Ihr gehört die Zukunft. Unser primäres Ziel in der neuen Saison ist der Klassenerhalt – mit Blick Richtung gesichertes Mittelfeld“, betont Marc Schöllhammer. Der TTC-Teamsprecher rechnet mit einer starken Konkurrenz in einer Liga, die mit den Aufsteigern Porz und Neuss an Qualität dazugewonnen habe. „Vor allem Neuss hat eine sehr starke Truppe“, sagt Schöllhammer und verweist auf das Aufgebot der Rheinländer. 

Deren Spitzenspieler Michael Servaty verfügt über Bundesliga-Erfahrung und erreichte bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften im vergangenen März die Runde der besten 32. Und mit dem 17-jährigen Tom Mykietyn schlägt bei der TG Neuss an Brett zwei ein ebenfalls hochtalentierter Youngster auf. Topfavorit aber bleiben die Champions Düsseldorf, die trotz des Titelgewinns in der Vorsaison auf den Aufstieg in die 3. Bundesliga verzichtet hatten. 

„Düsseldorf hat sogar noch an Qualität zugelegt“, sagt Marc Schöllhammer. Mit dem langjährigen kroatischen Nationalspieler Roko Tosic, der zuletzt beim SV Salamander Kornwestheim (Meister der Regionalliga Südwest) als Nummer zwei eine Bilanz von 17:6 erspielte, haben die Düsseldorfer an Brett zwei einen weiteren ehemaligen Bundesliga-Spieler verpflichtet.

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