Der erste Absteiger steht fest

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Der TTC Schwalbe Bergneustadt hat seine Zweitvertretung, für die der Altenaer Manfred Nieswand (links) aufschlug, aus der Regionalliga West zurückgezogen.

Altena - Der erste von zwei Direktabsteigern in der Tischtennis-Regionalliga West steht fest. Am Donnerstagvormittag zog Bundesligist TTC Schwalbe Bergneustadt seine Zweitvertretung aus der vierthöchsten Spielklasse mit sofortiger Wirkung zurück.

„Bergneustadt hat den Rückzug mit langwierigen personellen Problemen begründet“, sagte Regionalliga-Spielleiter Werner Almesberger auf Nachfrage unserer Zeitung. Die bisherigen zwölf Saisonspiele der 2. Mannschaft der Oberbergischen wurden vom Spielleiter bereits allesamt annulliert. Das wiederum hat Auswirkungen aufs Klassement.

Acht Punkte hatte der TTC Schwalbe Bergneustadt II um die Altenaer Tischtennis-Ikone Manfred Nieswand bis dato gesammelt. Der ASV Einigkeit Süchteln, TTC RG Porz, SVH 1945 Kassel (alle Hinrunde) und die TG Obertshausen (Rückrunde), die gegen die Bergneustädter den Kürzeren gezogen hatten, haben seit Donnerstag jeweils zwei Minuspunkte weniger. Den anderen Mannschaften, unter ihnen auch der TTC Altena, fehlen entsprechend die gegen Bergneustadt II eingefahren Punkte.

Der Titelkampf ist damit wieder spannender geworden, weil Spitzenreiter SV Union Velbert II nun nach Minuspunkten nur noch zwei statt vier Zähler Vorsprung auf Verfolger SVH 1945 Kassel hat. In der unteren Tabellenhälfte fällt derweil die Reserve von Borussia Dortmund, die sowohl in der Vor- als auch in der Rückrunde gegen Bergneustadt gewonnen hat, hinter die TG Neuss auf Abstiegsrelegationsrang acht zurück.

Für den TTC Altena, der die Bergneustädter Reserve in der Hinrunde an eigenen Tischen mit 9:0 abgefertigt hatte, fällt damit in der Rückrunde die Auswärtstour in den Oberbergischen Kreis weg. Der Vorsprung der Burgstädter mit ihren nun 10:12 Zählern auf den bisherigen Tabellenletzten TTC RG Porz aber ist von acht auf sechs Punkte geschmolzen und das Polster auf die Reserve von Borussia Dortmund (jetzt 7:13 Punkte) kein beruhigendes, weil der TTC in der Restsaison eine Partie weniger bestreiten wird als die Borussen.

Beim TTC Schwalbe Bergneustadt II musste der 64-jährige Altenaer Manfred Nieswand wegen personeller Probleme am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die Reserve von Borussia Dortmund (2:9) am Spitzpaarkreuz aufschlagen. „Nisi“ war bei den Oberbergischen der einzige Spieler, der bei allen drei ausgetragenen Rückrundenpartien dabei war. Nicht selten mussten die Bergneustädter im Saisonverlauf personell improvisieren, was ein Blick in die Statistik belegt. In der Vorrunde kamen im Regionalliga-Team des Bundesligisten nicht weniger als 16 Spieler zu Einsätzen.

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