Tischtennis

TTC stellt sich auf harte Arbeit ein

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Dem TTC Altena um Stefan Todorov steht im Heimspiel gegen Neuss eine knifflige Aufgabe bevor.

Altena –  Am Sonntag (14 Uhr, Sauerlandhalle)  will der TTC Altena das erste Heimspiel des Jahres positiv gestalten und gegen die punktgleiche TG Neuss ihren dritten Tabellenplatz nach Möglichkeit verteidigen.

Beim TTC stellen sich Verantwortliche und Hauptdarsteller auf ein hartes Stück Arbeit gegen den direkten Tabellennachbarn ein. „Neuss ist ein ganz dickes Brett, das wir zu bohren haben. Ich erwarte ein 50:50-Spiel, bei dem es wichtig sein wird, gut aus den Doppeln herauszukommen“, sagt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer, „unser Ziel ist es, die Punkte in Altena zu behalten.“

Wie unangenehm die Gäste vom Niederrhein zu spielen sind, das wissen die Lennetaler nach dem Hinspiel nur zu gut. Deutlich mit 3:9 ging der erste Vergleich mit dem Neuling nach 1:5-Rückstand im September des vergangenen Jahres verloren.

Es war insbesondere für das Spitzenpaarkreuz der Altenaer ein gebrauchter Tag gewesen, weil trotz intensiver Ballwechsel gegen die TG-Topspieler Michael Servaty (11:3-Einzelbilanz) und Tom Mykietyn (8:10) ein 0:4 zu Buche gestanden hatte. Mit Michael Servaty, der am vergangenen Wochenende bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften erst im Finale von Gianluca Walther vom 1. FC Köln gestoppt wurde, und dem starken Youngster Tom Mykietyn rechnet Schöllhammer auch am Sonntag und sieht dieses schlagkräftige TG-Duo gegen TTC-Spitzenspieler Teo Yordanov und Krzysztof Wloczko an Brett zwei leicht favorisiert.

Offene Duelle im Mitteltableau

In der „Mitte“ hingegen sieht Schöllhammer hüben wie drüben keine Vorteile, erwartet Duelle auf Augenhöhe. Spannend dürfte die Frage sein, welche Cracks die Gäste an den Brettern drei und vier tatsächlich aufbieten. Bei der 5:9-Niederlage der TG vor zwei Wochen gegen Liga-Dominator TTC Champions Düsseldorf schlugen Sebastian Schwarz und der angriffslustige Bernd Ahrens am mittleren Paarkreuz auf, gemeldet an Brett drei aber ist eigentlich Ilia Barbolin, der eine herausragende Hinrunde bestritt und bei seinen sechs Einsätzen eine 11:1-Bilanz erspielte. Sollte Barbolin mit nach Altena fahren, dann dürfte die Aufgabe für Stefan Todorov und Nils Maiworm noch kniffliger werden, als sie es ohnehin schon ist.

„Unten“ hingegen sieht Marc Schöllhammer mit den Talenten Lukas Bosbach und Tobias Slanina gegenüber den Neussern Hoheisel, Lenzen oder Forelle leichte Vorteile, die es zu nutzen gelte. Allerdings geht Lukas Bosbach, der vor Wochenfrist bei den „Westdeutschen“ wegen Rückenbeschwerden vor seinem dritten Gruppenspiel aufgab, angeschlagen in das Topspiel. „Back-up“ für den Westdeutschen Jugendmeister wäre eigentlich Krzysztof Zielinski gewesen. Der Pole in Diensten des TTC Altena aber weilt dieser Tage in Italien und steht somit erst gar nicht im Kader des Tabellendritten.

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