Tischtennis: Regionalliga

„Vize“ zu Gast beim Meister

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Der TTC Altena um Spitzenspieler und Trainer Teo Yordanov steht heute Abend beim TTC Champions Düsseldorf vor der höchsten Hürde, die die Regionalliga West zu bieten hat.

Altena - Es ist das Duell des Meisters gegen den Vizemeister, in dem die Rollen klar verteilt sind: Am Samstagabend (18.30 Uhr) gehen die „jungen Wilden“ des Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena als krasse Außenseiter in den Vergleich bei Liga-Primus TTC Champions Düsseldorf.

Altena gegen Düsseldorf, Düsseldorf gegen Altena – diese Duelle hatten in den vergangenen Jahren sowohl in der Oberliga als auch in der Regionalliga West ihren ganz besonderen Reiz und waren stets Topspiele. Auch in der laufenden Serie ist dieses Aufeinandertreffen wieder ein Spitzenspiel, wenngleich der Abstand zwischen dem Tabellenvierten aus dem Lennetal und dem noch verlustpunktfreien Spitzenreiter größer ist als in den Spielzeiten zuvor. 

Für die Burgstädter ist der derzeitige vierte Rang mit 6:4-Punkten ein beachtliches Zwischenergebnis nach dem großen personellen Umbruch vor Saisonbeginn, während Platz eins für die Champions fast schon zu einem Selbstverständnis geworden ist. Das ohnehin schon bärenstärke Aufgebot der Düsseldorfer, die nach dem Titelgewinn in der Vorsaison – wie auch die Altenaer als „Vize“ – auf den Drittliga-Aufstieg verzichteten, wurde mit dem Bundesliga-erfahrenen Roko Tosic nochmals aufgewertet. 

Der 39-jährige Tosic wurde in der vergangenen Serie mit einer 17:6-Bilanz im Trikot des SV Salamander Kornwestheim Meister der Regionalliga Südwest. Der gebürtige Kroate stand im Jahr 2002 auf Rang 68 der Weltrangliste und hat in Düsseldorf bereits mit einer 8:3-Bilanz am vorderen Paarkreuz eingeschlagen. 

In der vergangenen Woche schlug Tosic am Düsseldorfer Doppelspieltag (9:7 gegen Porz und 9:3 gegen Neuss) sogar am Spitzenbrett auf, weil der ehemalige Mannschafts-EuropameisterEvgueni Chtchetinine wegen einer Fußverletzung ausfiel. Ob der weißrussische Abwehrspezialist gegen den TTC Altena wieder an Bord ist, das bleibt abzuwarten. 

„Wenn Düsseldorf komplett ist, dann ist das ein Bollwerk, das kaum zu knacken ist. Sind sie es nicht und man erwischt einen richtigen guten Tag, dann ist vielleicht was möglich“, sagt der TTC Altenaer Teamsprecher Marc Schölhammer. „So oder so ist Düsseldorf ganz klarer Favorit. Aber unsere jungen Wilden werden wieder alles versuchen, was möglich ist“, so Schöllhammer weiter. 

Mit Blick auf das eigene Aufgebot wird einmal mehr rotiert. Diesmal pausiert Krzysztof Wloczko, für den Nils Maiworm neben Yordanov am vorderen Paarkreuz aufschlagen wird. Die „Mitte“ bilden Stefan Todorov und Krzysztof Zielinski, „unten“ sollen die hochtalentierten Youngster Lukas Bosbach und Tobias Slanina eine Woche nach der Top-48-Bundesrangliste der Jungen in Biberach wieder für Furore sorgen.

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