Den Spitzenreiter etwas gekitzelt

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Spielertrainer Teo Yordanov und der TTC Altena verkauften sich teuer gegen den Primus aus Velbert, für eine Überraschung reichte es jedoch nicht.

Altena - Da war durchaus mehr drin für den TTC Altena: Gegen Regionalliga-Spitzenreiter SV Union Velbert II verkauften sich die Burgstädter am Sonntag überaus teuer, nach dreieinhalbstündigem Kampf aber siegte der Primus in der Zweifachturnhalle des Burggymnasiums mit 9:5 und machte einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft und Durchmarsch in die 3. Tischtennis-Bundesliga.

Die Altenaer schenkten dem Titelanwärter in diesem Nachholspiel nichts und servierten den Zuschauern vom Start weg überaus sehenswertes Tischtennis. Schon das erste Doppel hatte es in sich. Nach 1:2-Satzrückstand setzten sich Teo Yordanov und Nils Maiworm mit 11:9, 12:14, 8:11, 18:16 (!) und 12:10 gegen Brosig/Köchling durch, am Nebentisch aber musste das blutjunge Duo Slanina/Steeg gegen Dodean/Walter den Ausgleich zulassen. Stefan Todorov hielt an der Seite von Stanislav Ivanov gegen Berkenkamp/Wahid gut mit, nach vier Sätzen aber ging der Punkt an die Gäste zum 1:2.

Mit einem überzeugenden 11:5, 12:10 und 11:4 glich TTC-Spielertrainer Teo Yordanov gegen Thomas Brosig aus, Tobias Slanina aber musste dem bärenstärken Union-„Einser“ Adrian Dodean trotz tollen Fights zum Vier-Satz-Sieg gratulieren. Auch in der „Mitte“ und im unteren Paarkreuz wurden in der ersten Einzelrunde die Punkte geteilt. Maiworms Sieg gegen Karl Walter (3:0) folgte zunächst Todorovs Niederlage gegen Köchling (0:3). Bastian Steeg zwang in einem mitreißenden Fünf-Satz-Duell Habibie Wahid in die Knie, für Stanislav Ivanov an Brett sechs gab es beim 0:3 gegen Jens Berkenkamp jedoch nichts zu holen. Zur „Halbzeit“ stand ein 4:5 zu Buche.

Das Einserduell, in dem sich die beiden Linkshänder Teo Yordanov und Adrian Dodean die Bälle zwischenzeitlich überaus sehenswert bis spektakulär um die Ohren hauten, war aus TTC-Sicht im Nachgang das Knackpunkt-Spiel. Yordanov erzwang nach 1:2-Satzrückstand den fünften Satz, in dem Dodean aber mit 11:6 die Oberhand behielt und auf 4:6 stellte. Am Nebentisch kam Tobias Slanina gegen den Zweitliga-erfahrenen Brosig gut ins Spiel und holte auch den ersten Satz, am Ende aber siegte die Erfahrung. In der „Mitte“ war Köchling auch für Maiworm nicht zu knacken (1:3), während Todorov mit 3:0 gegen Walter zum zwischenzeitlichen 5:8 verkürzte.

Um die Chance auf ein Remis zu wahren, hätte Bastian Steeg gegen Jens Berkenkamp gewinnen müssen. Es blieb jedoch beim Konjunktiv. Der Altenaer Youngster hatte nach vier Sätzen das Nachsehen. Zu diesem Zeitpunkt war auch schon Ivanovs Duell gegen Wahid beendet (1:3) – es sollte aber keine Rolle mehr spielen.

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