Tischtennis: Regionalliga

TTC-Youngster auf tollem Weg

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Stefan Todorov präsentierte sich am Sonntag in Topform. Der 19-jährige Altenaer gewann beide Einzel und bewies im Duell gegen „Vlado“ Broda nach 0:2-Satzrückstand Comebacker-Qualitäten.

Altena - Spielertrainer Teodor Yordanov und die „jungen Wilden“ des TTC Altena sorgen in der Tischtennis-Regionalliga West weiter für Furore.

Zwei Tage nach der zünftigen Vereinsweihnachtsfeier gab es auch am ersten Advent etwas zu feiern – und zwar den vierten Saisonsieg. Gegen den Tabellenzweiten TTC Schwalbe Bergneustadt II verbuchten die Burgstädter im letzten Heimspiel des Jahres einen 9:4-Erfolg und kletterten hoch auf Rang vier. „Glückwunsch an die Mannschaft, die heute wieder überzeugt hat“, sagte der TTC-Vorsitzende Ralf Springob, „mit jetzt 10:6-Punkten sind wir voll im Soll und sehr zufrieden.“ 

Zufrieden durften am Sonntagnachmittag auch die rund 60 Zuschauer sein, die in der Sauerlandhalle attraktives Tischtennis serviert bekamen. Den Altenaern spielte freilich in die Karten, dass die Gäste ersatzgeschwächt und ohne den Chinesen Yang Lei am vorderen und ohne Kevin Eggers am unteren Paarkreuz angereist waren. 

Schmälern soll die personelle Besetzung der Bergneustädter Bundesliga-Reserve den Altenaer Sieg aber keineswegs, weil die Gäste mit dem bundesliga-erfahrenen Peter Sereda, dem ehemaligen tschechischen Nationalspieler Vladislav Broda oder dem ehemaligen Europameister der Senioren 40, Muhamed Kushov, immer noch große Qualität an die Tische brachten. 

Beinahe hätten die Burgstädter einen Traumstart hingelegt. Yordanov/Maiworm gewannen ihr Doppel gegen Kushov/Groll ebenso nach vier Durchgängen wie Todorov/Bosbach gegen Duda/Groote. Und die Formation Wloczko/Zielinski führte in ihrem Match gegen Sereda/Broda bereits mit 2:0-Sätzen, ehe die erfahrenen Strategen aufdrehten und gegen die jungen Polen in Diensten des TTC Altena noch im Entscheidungsdurchgang triumphierten. Mit einem beeindruckenden 11:8, 11:9 und 11:8 erhöhte der Altenaer „Herbergsvater“ Yordanov dann gegen Kushov im ersten Einzel des Tages auf 3:1, während sich Wloczko am Nebentisch gegen Sereda nach vier Sätzen geschlagen geben musste. 

In der „Mitte“ entzauberte Maiworm dann Duda in vier Durchgängen, ehe sich Stefan Todorov einen ebenso sehenswerten wie packenden Fünf-Satz-Krimi gegen „Vlado“ Broda lieferte. Nach 0:2-Satzrückstand zeigte der 19-jährige Altenaer Comebacker-Qualitäten und siegte tatsächlich noch mit 8:11, 8:11, 11:3, 11:8 und 11:8. Als Krzysztof Zielinski (gegen Groote) und Youngster Lukas Bosbach (gegen Abwehrspieler Groll) „unten“ dann jeweils glatte Drei-Satz-Siege folgen ließen und auf 7:2 stellten, war die Vorentscheidung gefallen. 

Zwar musste sich Yordanov in einem hochwertigen Einserduell gegen Sereda mit 1:3 geschlagen geben, Wloczko aber behauptete sich klasse mit 12:10, 11:6 und 11:8 gegen Kushov. Maiworms 1:3-Niederlage gegen Broda fiel nicht mehr ins Gewicht, weil Todorov mit einem souveränen 3:0 gegen Duda den Deckel draufmachte. 

TTC: Yordanov/Maiworm 1:0, Wloczko/Zielinski 0:1, Todorov/Bosbach 1:0 – Yordanov 1:1, Wloczko 1:1, Maiworm 1:1, Todorov 2:0, Zielinski 1:0, Bosbach 1:0

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