Knapper Auftaktsieg ohne Neuzugänge

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Der Altenaer Tobias Slanina legte im Auftaktspiel der Regionalliga West einen bärenstarken Auftritt hin und gewann am Spitzenpaarkreuz beide Einzel.

Altena - Erfolgreicher Saisonstart für den Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena: Ohne ihre Neuzugänge Karim El-Hakem und Oleksii Rybka, die wegen der Corona-Pandemie Probleme bei der Einreise nach Deutschland haben und noch immer in ihren Heimatländern Ägypten und Ukraine weilen, behaupteten sich die Burgstädter am Sonntag beim ebenfalls ersatzgeschwächten TTC RG Porz mit 7:5.

Die gastgebenden Domstädter mussten unter anderem ohne ihren Spitzenspieler Vallot Vainula (Estland) und in der „Mitte“ ohne Abdelrahman Rahmou (Ägypten) antreten. „Wir sind zufrieden mit diesem knappen Sieg. Nach der langen Pause müssen auch wir erst wieder in den Rhythmus finden“, sagte der TTC-Vorsitzende Ralf Springob nach dem zweieinhalbstündigen Kampf in Porz.

Einen bärenstarken Auftritt im ersten Punktspiel nach rund sechsmonatiger Corona- und Sommerpause legte Tobias Slanina hin. Das große Talent im Altenaer Dress bezwang den Porzer „Einser“ Dennis Fischer etwas überraschend mit 11:9, 11:9 und 12:10 und benötigte auch in seinem zweiten Einzel gegen Sebastian Röll lediglich drei Durchgänge (11:6, 12:10, 11:5). Mit Röll deutlich mehr Probleme hatte eingangs TTC-Spielertrainer Teo Yordanov, der über die volle Distanz gehen musste, den Entscheidungsdurchgang dann aber doch recht sicher mit 11:5 zu seinen Gunsten entschied.

Gegen Fischer hatte Yordanov später dann weniger Mühe und gewann das Einserduell mit 11:8, 11:9 und 11:9. Die Maximalausbeute im vorderen Paarkreuz, sie war letztlich die Basis zum Sieg der Altenaer. Denn „unten“ gingen die Gäste gänzlich leer aus. Jochen Meißner und Youngster Patrick Sänger aus der TTC-Reserve verkauften sich laut Ralf Springob an den Brettern fünf und sechs zwar „überaus teuer“, doch letztlich kassierten die Aushilfskräfte aus dem Landesliga-Team jeweils zwei Drei-Satz-Niederlagen gegen Marcel Sitran und Jonas Weitz. Vor allem die Niederlage gegen Marcel Sitran war für Jochen Meißner höchst ärgerlich. Zwei der drei Durchgänge verlor er erst in der Satzverlängerung (11:13, 7:11, 10:12). Und auch Patrick Sänger stand gegen Jonas Weitz kurz vor seinem ersten Satzgewinn in der Regionalliga (7:11, 10:12, 6:11).

Weil wegen der Pandemie in dieser Saison ja keine Doppel ausgetragen werden, entschied sich das Auftaktspiel der Regionalliga West also in der „Mitte“. Dort bewies Stefan Todorov in seinem ersten Einzel Nervenstärke. Gegen Till Hübner lag der junge Bulgare mit 1:2 Sätzen zurück, erzwang durch ein 11:7 im „Vierten“ dann aber den Entscheidungssatz, den er schließlich mit 11:5 gewann. In der ersten Einzelrunde ebenfalls siegreich war Nils Maiworm an Brett drei. Gegen Dennis Michel siegte der Neuenrader glatt in drei Durchgängen. Gegen Hübner musste Maiworm dann wie zuvor schon Todorov über die volle Distanz, in diesem Krimi aber behielt der Porzer den längeren Atem und verkürzte zum zwischenzeitlichen 3:6.

Weil Stefan Todorov aber gegen Dennis Michel überhaupt nichts anbrennen ließ und in drei Sätzen die Oberhand behielt, war der Altenaer Auftaktsieg in der Domstadt schon vor den beiden letzten Einzel des Tages in trockenen Tüchern.

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