Tischtennis, NRW-Liga

Der Kapitän ist "sehr optimistisch"

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"Wir könnten drei, vier Punkte mehr haben", sagt Arnd Katzke.

Lüdenscheid - Mit dem überraschenden 8:8-Unentschieden gegen den Ex-Bundesligisten Borussia Brand schaffte die TTSG Lüdenscheid am letzten Hinrundenspieltag den erhofften Sprung auf den neunten Platz in der Tischtennis-NRW-Liga.

Wenn dieser Platz am Ende zu Buche stünde, wäre das Mindestzeil im Premierenjahr erreicht, doch die Luft bleibt extrem dünn im Tabellenkeller. Im Gespräch mit Sportredakteur Thomas Machatzke blickt TTSG-Kapitän Arnd Katzke auf die Hinserie.

Arnd Katzke, Sie hatten zehn Spieltage Zeit, die NRW-Liga kennenzulernen. Haben Sie das angetroffen, was sie erwartet haben? 

Arnd Katzke: Ja, es ist eine deutlich stärkere Klasse als die Verbandsliga. Und es bewahrheitet sich, dass die Leistungssprünge zwischen den Klassen immer größer werden, je höher man kommt. Mir, aber auch der gesamten Mannschaft, macht es unheimlich Spaß bis jetzt in dieser sportlichen Umgebung. Wir können gut mitspielen. Das Niveau ist gut, die Gegner sind nett und fair. Und auch den Zuschauern in den Heimspielen macht es Spaß, es sind ja doch ein paar mehr als in der Vergangenheit. 

Was waren die positiven und die negativen Überraschungen der Halbserie aus Sicht der TTSG? 

Katzke: Positiv war auf jeden Fall, dass sich André Hegendorf am vorderen Paarkreuz so gut verkauft hat. Und ich finde es sehr positiv, dass wir uns als Mannschaft nie haben hängen lassen. Nach der bitteren und unnötigen Niederlage daheim gegen Netphen zum Beispiel haben wir in Oberdrees die richtige Antwort gegeben. Negativ waren bisher unsere Leistungen in den Doppeln. Daran müssen wir in der Pause nun arbeiten. Und wir haben insgesamt unsere Chancen zu wenig genutzt. Auch zuletzt gegen Brand – der Gegner war stark, aber beim 8:6 müssen wir mehr daraus machen. Wir könnten drei, vier Punkte mehr haben. 

Sie stehen aktuell auf Tabellenplatz neun, es bleibt eng. Wo muss die TTSG zulegen, wie sieht grundsätzlich ihre Prognose aus? 

Katzke: Ich bin sehr optimistisch, dass es klappt. Dass wir mindestens den neunten Platz verteidigen, vielleicht sogar noch klettern können. Ich denke, dass Peter Petrovics und Daniel Becker, aber auch Martin Wichary nach seiner langen Auftaktserie ohne Erfolg viel besser in Schwung gekommen sind. Von ihnen können wir noch mehr erwarten in der Rückserie. Wir haben zudem noch keinen Heimsieg, vier der sechs Punkte in der Fremde geholt, aber in der Rückrunde kommen noch Spiele, in denen wir auch zu Hause punkten sollten. Ich bin sehr zuversichtlich. Arnd Katzke, vielen Dank für das Gespräch!

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