Tischtennis

EM: Achtelfinal-Aus für Wilfried Lieck

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Wilfried Lieck musste im Achtelfinale der EM die Segel streichen.

Kreisgebiet – Der mehrfache deutsche Seniorenmeister und ehemalige Weltmeister Manfred Nieswand aus Altena hat bei den Tischtennis-Europameisterschaften der Senioren in der Konkurrenz Männer 60 das Halbfinale erreicht. 

Altmeister Wilfried Lieck aus Lüdenscheid ereilte bei den „European Veterans Championschips“ in Budapest in der Klasse Männer 70 hingegen im Achtelfinale das Aus. Im Einzel ebenfalls ausgeschieden sind der Plettenberger Klaus Hinz (Männer 60) sowie der Halveraner Markus Born (Männer 40). 

Nieswand wurde nach seinem souveränen Gruppensieg auch am Donnerstag seiner Favoritenrolle gerecht. Der Burgstädter bezwang in der ersten Hauptrundenpartie den Litauer Zigmas Miseikis souverän mit 11:5, 11:7 und 11:8 und legte dann einen weiteren Drei-Satz-Sieg gegen den Schotten Peter Aird nach. In der Runde der besten 32 gab „Nisi“ gegen den Russen Alexandr Bogomolov zwar den ersten Satz ab, drehte dann aber auf und löste schließlich mit einem 9:11, 11:7, 11:8 und 11:6 das Ticket für das Achtelfinale am Freitagmorgen. 

Dort wurde ihm vom Schweden Per Svensson dann erstmals im Turnierverlauf alles abverlangt. Nach Satzrückstand ging Nieswand zwar mit 2:1 Sätzen in Front, Svensson aber schlug zurück und erzwang mit einem 11:6 im „Vierten“ den Entscheidungsdurchgang, in dem der Altenaer aber den längeren Atem bewies und durch ein 11:7 das Viertelfinal-Ticket löste. Gegen den Russen Vladimir Tudasev ließ „Nisi“ nichts anbrennen (11:3, 11:8, 11:9) und zog ins Halbfinale ein, in dem er am Samstag (12 Uhr) auf Iurii Bannikov (Russland) treffen wird. Im zweiten Semifinale kreuzen der Ungar Janos Kovacs und der Tscheche Miroslav Cecava die Klingen. 

Der Plettenberger Klaus Hinz hingegen verabschiedete sich bei den Männern 60 nach dem zweiten Hauptrunden-Match aus dem Turnier. Gegen den Polen Wojciech Wojtowicz unterlag er 0:3. In der Konkurrenz Männer 40 hatte Markus Born vom TuS Halver ebenfalls die Vorrunde überstanden, in seinem ersten Hauptrundenduell aber war nach einem 0:3 gegen den Polen Przemyslaw Korzec Endstation. 

Deutlich besser lief’s für Wilfried Lieck. Der Altmeister des TTC startete mit einem Vier-Satz-Sieg gegen den Schweden Arvi Grapenhed in die Hauptrunde, in der er per souveränem 3:0 gegen Rudolf Tschanz (Schweiz) die Runde der besten 32 erreichte. In seinem letzten Spiel räumte Lieck im deutsch-deutschen Duell dann Dieter Imbrock mit 3:0 aus dem Weg. Liecks Achtelfinalgegner am Freitag war Rudolf Pavlicek. Gegen den Tschechen gab der Lüdenscheider den ersten Satz mit 4:11 ab, verpasste beim 9:11 nur knapp den Satzausgleich, musste sich dann seinem Gegenüber auch im dritten Satz mit 8:11 beugen.

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