Tischtennis

Bosbach fährt zum Top-24-Turnier

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Nach einer enttäuschenden Vorrunde bewies Tobias Slanina große Moral und erreichte mit Platz 33 noch das Maximum. 

Altena - Lukas Bosbach vom Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena hat sich souverän für das Top-24-Bundesranglistenturnier der Jungen qualifiziert. Beim Top-48-Turnier am vergangenen Wochenende im oberschwäbischen Biberach wurde der 16-Jährige Zehnter.

Bosbachs TTC-Teamkollege Tobias Slanina hingegen verpasste den Einzug in die Runde der besten 24 Talente Deutschlands. In Biberach musste sich der 15-Jährige mit Rang 33 zufrieden geben. 

In der Vorrundengruppe G löste Lukas Bosbach in Biberach mit 4:1-Siegen als Gruppenzweiter das Ticket für die Runde der letzten 16. Gegen Bjarne Kreißl (Niedersachen, 3:0), Jan Kämmerer (Pfalz, 3:1), Vincent Schwickert (Rheinhessen, 3:2) und Aleksandar Grujic (Saarland, 3:0) behielt Bosbach jeweils die Oberhand, nur gegen den späteren Gruppensieger Mike Hollo (Bayern) musste sich das TTC-Talent knapp mit 9:11, 10:12, 11:5, 14:12 und 6:11 geschlagen gebeben. 

Danach ging es für die erfolgreichsten 16 Cracks der Vorrunde weiter in vier Vierer-Gruppen, wobei Bosbach die Niederlage gegen Hollo mit in diese Runde nahm. Gegen Daniel Rinderer (Bayern) kassierte der Altenaer Youngster eine 1:3-Niederlage, gegen Malte Klute (Hessen) aber bewies er im Entscheidungsdurchgang den längeren Atem und beendete diese Gruppe als Dritter. Den Kampf um die Plätze neun bis zwölf eröffnete Bosbach mit einem Vier-Satz-Sieg gegen Lennart Dürr (Hessen), ehe er zum Abschluss gegen Dominik Jonack mit 1:3 den kürzeren zog. 

Dennoch: Mit Platz zehn und der Quali für das Top-24-Bundesranglistenturnier, das am 24./25. November in Dillingen ausgetragen wird, hat das TTC-Talent das Ziel erreicht. Für Tobias Slanina hingegen lief die Vorrunde nicht so wie erhofft. Nach der Auftaktniederlage gegen Nico Longhino (Bayern, 1:3) gelang ihm zwar ein 3:0-Erfolg gegen Julius Stahl (Schleswig-Holstein), danach aber setzte es drei weitere Niederlagen, wobei insbesondere das 2:3 gegen Lennart Dürr überaus ärgerlich war. Als Fünfter der Gruppe F spielte Slanina somit „nur“ um die Plätze 33 bis 48.

 In diesem Feld aber ließ der Youngster des Altenaer Regionalligateams nichts anbrennen. Gegen Julian Janke (Bremen) siegte er glatt 3:0, dem er ein Fünf-Satz-Sieg gegen den WTTV-Kollegen Teramae Takuto von Borussia Düsseldorf folgen ließ. Nach einem 3:1 gegen Vincent Schwickert (Rheinland) und einem glatten 3:0 gegen Tom Schaufler (Baden-Württemberg) beendete Tobias Slanina das Turnier auf Platz 33. 

Es war nach einer enttäuschend verlaufenen Vorrunde das Maximum, was Tobias Slanina noch herausholen konnte. Und ein Zeichen von ganz großer Moral. Sieger des Top-48-Turniers wurde Adam Janicki aus Hessen, der sich in einem spannenden Finale gegen den Bayer Hannes Hörmann im fünften Satz behauptete und danach jubeln durfte.

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