Altmeister Wilfried Lieck entkorkt den Aufstiegssekt

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Mit einem 9:1-Sieg in Wenden krönte sich der TTC Altena II vorzeitig zum Landesliga-Meister.

Altena - Das Meisterstück fiel dem TTC Altena II in der Tischtennis-Landesliga beim 9:1-Auswärtssieg in Wenden nicht allzu schwer. Zwar war der TTC Wenden von Position eins bis fünf komplett, aber das sollte letztlich nicht reichen, um den Spitzenreiter ernsthaft zu gefährden.

Zum Auftakt lieferte sich Wendens Spitzendoppel Voss/Middel einen Schlagabtausch über fünf Sätzen mit Kolawole und Scheffzik, den die Gäste nach einer 2:1-Satzführung und tollen Ballwechseln noch verloren. Dem souveränen Ausgleich durch Seidel/Czedzak folgte ein enges drittes Doppel, das Wilfried Lieck und Frank Sänger nach verlorenem ersten Durchgang zum 8:11, 11:9, 11:9, 11:8 drehten.

Wendens Gummiwand Martin Voss konnte anschließend Oladapo Kolawole zwar den zweiten Satz abnehmen, war nach ellenlangen Duellen Angriff gegen Ballonabwehr aber nach vier Durchgängen der Unterlegene. Daniel Seidel blieb gegen Materialspieler Thomas Middel trotz des knappen Ausgangs aller drei Sätze (10, 9, 10) jederzeit Herr der Lage. In den nächsten vier Einzeln dominierten die Altenaer eindeutiger.

Jeweils mit 3:0-Siegen erhöhten Scheffzik, Lieck, Sänger und Czedzak auf 1:8. Den Punkt zum Titelgewinn holte dann Daniel Seidel, der es gegen Voss anders als Kolawole mit harten Angriffsschlägen probierte. Doch auch diese brachte der Wendener ein ums andere Mal wieder auf den Tisch. Letztlich siegte Seidel mit 11:9, 11:9, 12:10 und ließ die Altenaer jubeln.

Teamkapitän Wilfried Lieck, der mit 73 Jahren noch einmal in die Verbandsliga aufgestiegen ist, entkorkte den mitgebrachten Sekt.

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