1. come-on.de
  2. Sport
  3. Lokalsport

Keine Punkte für heimisches Landesliga-Trio in Wuppertal

Erstellt:

Kommentare

Peter Petrovics und die TTSG zogen in Wuppertal den Kürzeren.
Peter Petrovics und die TTSG zogen in Wuppertal den Kürzeren. © Machatzke, Thomas

Wuppertal war für die heimischen Tischtennis-Landesligisten TTSG Lüdenscheid, TuS Halver und TTC Altena II am Wochenende keine Reise wert.

Lüdenscheid/Altena - Eine bittere, aber auch vollkommen verdiente 5:9-Niederlage kassierte Tischtennis-Landesligist TTSG Lüdenscheid am Wochenende bei der Reserve des TSV Fortuna Wuppertal. Nachdem die Lüdenscheider vor einer Woche noch klar mit 9:2 gegen die 1. Mannschaft der Fortunen gewannen, gab es nun eine durchaus überraschende Pleite bei der Reserve.

Kalt erwischt wurden die Bergstädter dabei insbesondere in den Doppeln. Petrovics/R. Dringenberg und Wichary/Katzke unterlagen zunächst sang und klanglos mit 0:3 gegen die Paarungen Selimovic/Bonk und Siewert/Zander. Im dritten Doppel zeigten nun Ohde/S. Dringenberg zwar eine etwas bessere Leistung, mussten am Ende aber ebenfalls ihren Kontrahenten Dathe/Mengen zum Sieg gratulieren. Die Lüdenscheider kämpften sich zwar zurück in die Partie, konnten das Ruder allerdings nicht mehr herumreißen. Am vorderen Paarkreuz verkürzten Petrovics und Wichary durch zwei knappe 3:2- und 3:1-Erfolge gegen Bonk und Selimovic auf 2:3. Ohde sorgte kurze Zeit später durch einen weiteren knappen 3:2-Sieg für den Ausgleich. Statt der Wende folgte aber erneut eine starke Siegesserie der Hausherren. Katzke verlor zunächst mit 1:3 gegen Zander, ehe R. Dringenberg kein Konzept gegen Mengen fand und klar mit 0:3 unterlag. S. Dringenberg ließ gegen Dathe zu viele Chancen ungenutzt und verlor etwas unglücklich mit 1:3, sodass die Lüdenscheider zur Pause mit 3:6 zurücklagen.

Petrovics fuhr in der Folge einen weiteren knappen 3:2-Sieg gegen Selimovic ein. Als Katzke bereits klar mit 3:0 gegen Siewert gewonnen hatte, hatte Wichary den erneuten Ausgleich seiner Mannschaft auf dem Schläger. Nach vergebenem Matchball im Entscheidungssatz unterlag Wichary jedoch noch knapp mit 11:13, was statt des Ausgleichs die 7:5-Führung der Hausherren bedeutete. Davon sollte sich die TTSG nicht mehr erholen. Ohde verlor in der Folge trotz 2:0-Satzführung noch mit 2:3 gegen Zander, sodass das 0:3 von R. Dringenberg gegen Dathe die 5:9-Niederlage besiegelte.

Altenaer in den Doppeln zunächst auf dem falschen Fuß erwischt

Die Reserve des TTC Altena musste am Samstag eine 6:9-Niederlage bei der Erstvertretung des TSV Fortuna Wuppertal verkraften. Die Favoritenrolle lag dabei eigentlich bei den Altenaern, die erstmalig in der Saison ihren Edeljoker Yoan Velichkov, der eigentlich zum Drittligakader des TTC zählt, einsetzten.

Ähnlich wie die TTSG Lüdenscheid im parallel laufenden Spiel gegen Fortuna Wuppertal II wurden allerdings auch die Altenaer in den Doppeln zunächst auf dem falschen Fuß erwischt. Kolawole/Lieck unterlagen in drei knappen Sätzen gegen Wege/Janson, während Velichkov/Specka überraschend mit 2:3 gegen Fittig/Hesselnberg verloren. Im dritten Doppel verloren auch Slanina/M.L. Sänger glatt mit 0:3, was den Fehlstart perfekt machte.

Am vorderen Paarkreuz löste Velichkov seine Pflichtaufgabe gegen Wege souverän. Statt des erhofften Anschlusspunkts von Kolawole musste dieser sich dem starken Fittig aber mit 1:3 geschlagen geben. In der Mitte überzeugten Lieck und Specka mit jeweils zwei ungefährdeten Siegen gegen Hesselnberg und Duman, ehe Slanina kurze Zeit später für den Ausgleich sorgte. Verkraftbar war daher auch die folgende Niederlage von M.L. Sänger gegen Osthoff, immerhin wussten die TTC-Akteure, dass sie in den folgenden Partien alles andere als chancenlos sein würden.

Tatsächlich sah es nun auch zunächst danach aus, als würden die Gäste die Partie drehen. Velichkov siegte auch in seinem zweiten Einzel souverän gegen Fittig, ehe Kolawole einen knappen 3:2-Erfolg gegen Wege feiern durfte. Was nun passierte, überraschte jedoch sogar die Fortuna-Anhänger. In der Mitte verlor Lieck überraschend klar mit 0:3 gegen Duman. Auch der zuletzt formstarke Specka unterlag glatt mit 0:3 gegen Hesselnberg, sodass die Hausherren plötzlich wieder in Front lagen. Auch am unteren Paarkreuz lief aus Sicht der Gäste nichts zusammen. Slanina und M.L. Sänger blieben ohne Satzgewinn gegen Osthoff und Jansen, was den Hausherren den 9:6-Heimsieg sicherte.

TuS Halver kassiert mehr als bittere 5:9-Niederlage

Im einem vom Spielverlauf her äußerst kuriosen Spiel kassierte der TuS Halver beim TTC Wuppertal eine mehr als bittere 5:9-Niederlage und ist in der Tabelle auf einen Relegationsplatz zurückgefallen, während der TTC nun Spitzenreiter ist. Das Drama fing für die Halveraner erst einmal gut an, denn sie sicherten sich überraschend alle drei Eingangsdoppel. Es folgten vier Fünfsatz-Krimis, die allesamt an die Gastgeber gingen; doch zumindest Leon Scheffzik (gegen Hübner) und Andreas Dalli (gegen Feldmann) hatten absolute Siegchancen. Dass ausgerechnet Ergänzungsspieler Marvin Schüle als einziger TuS-Akteur ohne Niederlage blieb, war natürlich eine positive Überraschung: Nach dem Doppel-Krimi an der Seite von René Pawlowske besiegte er im Einzel Schäfer in vier Sätzen und sorgte für den 4:4-Ausgleich. Im zweiten Einzel musste Schüle aber nicht mehr an den Tisch treten, denn nach Pawlowskes Niederlage folgten die nächsten beiden Fünfsatzspiele mit gemischten Ausgang. Scheffzik unterlag Krüger nach 2:0-Satzführung in den Durchgängen drei, vier und fünf jeweils mit 9:11. Markus Born behielt gegen Hübner im Schlusssatz mit 14:12 die Oberhand. Die letzten drei Spiele gingen dann glatt an den TTC, und der TuS fuhr mit leeren Händen nach Hause.

Auch interessant

Kommentare