Tischtennis: Landesliga

TTC-Reserve hoch eingeschätzt

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Soll wechselweise am vorderen als am mittleren Paarkreuz für die TTSG-Reserve zum Einsatz kommen: Tobias Baureis.

Kreisgebiet - Die Tischtennis-Landesliga 6 besteht in der neuen Spielzeit immerhin zu einem Viertel aus Mannschaften aus dem Tischtenniskreis Lüdenscheid.

Neben dem TuS Meinerzhagen und der TTSG Lüdenscheid II ist auch der TTC Altena II in diesem Jahr neu dabei, wobei auch diese Klasse für den Aufsteiger nur eine Durchgangsstation sein dürfte. Die Reserve aus der Burgstadt, die nach dem souveränen Titelgewinn in der Bezirksliga noch einmal deutlich verstärkt worden ist, gilt als Mitfavorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg. Die größten Konkurrenten der Burgstädter dürften der TTC Wenden, die DJK TuS 02 Siegen und der enorm verstärkte TTC Lantenbach II sein. 

„Oben mitspielen ja, Aufstiegsfavorit nein“, sagt Marc Schöllhammer aus TTC-Sicht. Die vorne gemeldeten Tobias Slanina und Sascha Köstner nämlich sind Ersatzspieler fürs Regionalliga-Team, sollen unten nicht spielen. Dazu kommt, dass wohl auch Wilfried Lieck aufgrund seiner Knieprobleme noch lange ausfallen wird. So hat der TTC mit Rückkehrer Kolawole Oladapo vom Verbandsligisten Annen und Daniel Seidel ein Top-Spitzenpaarkreuz und ist auch in der Mitte mit den Neuzugängen Andreas Czedzak und Leon Scheffzik stark aufgestellt. Unten ist zwar Dirk Koss gemeldet, wird aber wohl nur sehr sporadisch spielen. 

Der Plan fürs untere Paarkreuz ist, dass an Position sechs konsequent das große Talent Patrick Sänger spielen soll. An Position fünf sollen Frank Sänger, Anthony Cortese, Sven Jakubeit und Kevin Maiworm (Letzterer würde hinter Patrick Sänger spielen) rotieren. Mit dieser Konstellation ist die TTC-Reserve auf jeden Fall top aufgestellt, ob es zum ganz großen Wurf reichen kann, wird man abwarten müssen. Der TuS Meinerzhagen und die TTSG Lüdenscheid II werden in einer deutlich ausgeglichener gewordenen Spielklasse wohl eher schon in der zweiten Tabellenhälfte anzusiedeln sein – allerdings mit realistischen Chancen, trotz des vermehrten Abstiegs die Klasse zu halten. 

Durch die Ligenreform gibt es auch in der Landesliga in der neuen Saison zwei fixe Absteiger, dazu müssen die Team auf den Rängen neun und zehn in eine Relegation gegen den Abstieg gehen. Beim TuS Meinerzhagen setzt man auf das Personal der Vorsaison und damit vor allem auf die Lebensversicherung des Teams aus dem oberen Volmetal: Die heißt Filip Jezo. Der Slowake war in der vergangenen Spielzeit der mit Abstand beste Spieler der Liga. Und er führt das Team des TuS auch diesmal wieder an, bildet erneut mit Radek Zelazkowski ein starkes erstes Paarkreuz, durch das man auch Topteams der Liga hier und da wieder ärgern können sollte. 

Dahinter rückt Julian Klawin an Position drei vor – der TuS hat streng nach TTR-Werten aufgestellt, so rutscht das übrige Trio mit André Garbe, Marcel Wolmerath und Jens Lösel eine Position nach hinten. Die TTSG Lüdenscheid II kommt nach dem weitestgehend sorgenfreien vergangenen Jahr leicht verändert daher, aber gewiss nicht schwächer. Im Achter-Kader ist Daniel Ohde weiterhin als Stammersatz nur für Notfälle eingeplant. Dennis Gorecki (1), Neuzugang Sebastian Doedt (2) – ein starker Abwehrer, den es aus beruflichen Gründen nach Lüdenscheid verschlagen hat – und Matthias Jelonek (4) wollen sich im Rotationsverfahren zwei Positionen teilen, weil keiner aus diesem Trio komplett zur Verfügung steht. 

Fix eingeplant in allen Partien sind Tobias Baureis (abwechselnd vorne und in der Mitte), Youngster Robin Haufer und zudem unten Lars-Filipp Lenssen und Maximilian Mai. Lenssen spielte zuletzt noch in der 4. Mannschaft, Mai in der Drittvertretung. Beiden aber trauen die TTSG-Verantwortlichen zu, in der Landesliga unten gut mitzuspielen. So gut, dass es im Normalfall trotz vermehrten Abstiegs wieder eine sorgenfreie Spielzeit am Wehberg werden sollte.

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