Tischtennis

Goldene Nadeln für "Oldie"-Trio

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Sascha Bechheim (links) und Arnd Katzke (rechts) gratulierten Hans Powierski (2. von links), Gerd Windirsch (Mitte) und Hans Wiesener am Samstag zur Goldenen Spielernadel. 

Lüdenscheid - Sie hatten es vielleicht geahnt, aber ganz sicher nicht gewusst, als sie für den späten Samstagnachmittag in die Sporthalle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule gebeten wurden. In der Heimspielstätte „ihrer“ TTSG Lüdenscheid wurde ihnen die höchste Auszeichnung zuteil, die ein Spieler im Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) erhalten kann.

Sie – das sind Hans Powierski, Hans Wiesener und Gerd Windirsch. Das ganz besondere 80+-Trio wurde „in Würdigung der hervorragenden Verdienste um den Tischtennis-Sport in Nordrhein-Westfalen“ mit der Goldenen Spielernadel ausgezeichnet. 

Arnd Katzke, langjähriger Vorstandssprecher der TTSG und Spieler im NRW-Liga-Team der Bergstädter, war Initiator der Ehrung und überreichte zusammen mit Vorstandssprecher Sascha Bechheim die Nadeln und Urkunden. An den zahlreichen Tischen wurde das Aufwärmprogramm für die Punktspiele unterbrochen, die jungen und die nicht mehr ganz so jungen TTSGer versammelten sich um die rüstigen Rentner, bei denen es von Tischtennismüdigkeit keine Spur gibt. 

Es war ein schönes Bild und zwischen den Tischen und abgetrennten Boxen dann auch ein passender Rahmen für diese ganz besondere Ehrung. Arnd Katzke und Sascha Bechheim stellten vor versammelter Mannschaft die „großen Verdiente“ des Trios heraus – sowohl innerhalb der TTSG-Familie als auch für den Tischtennissport im Allgemeinen. So nahmen Hans Powierski (82), der 43 Jahre lang als Jugendtrainer gearbeitet hat bei der TSG Wehberg und später dann bei der TTSG Lüdenscheid, Hans Wiesener (82) und Gerd Windirsch (86), der erst im Alter von 50 Jahren mit dem Tischtennissport begonnen hat, nicht „nur“ die Goldenen Spielernadeln mit nach Hause, sondern auch lang anhaltenden, aufrichtigenden Applaus. 

Das rüstige und bestens gelaunte Trio kennt nun wirklich jeder, der zur vielköpfigen TTSG-Familie zählt. Noch heute sind die drei „Oldies“ aktiv, schlagen für die sechste Mannschaft in der 2. Kreisklasse auf. Erlebt haben die Drei schon viel im Leben – natürlich auch im Tischtennis. Sie könnten so viele Geschichten erzählen von ihrem Sport – und erzählen sie manchmal in der Halle. Auch am Samstag gab es am Rande der Ehrung das eine oder andere Anekdötchen. 

Neben dem Sport schätzt das Trio freilich die Geselligkeit und das Miteinander mit Gleichgesinnten, das bei der TTSG groß geschrieben wird. Tischtennis spielen wollen und werden sie weiterhin – und der TTSG mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

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