Tischtennis: NRW-Liga

Doppel Becker/Hegendorf ragt bei der TTSG Lüdenscheid heraus

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Das zweitbeste Doppel der Hinrunde in der Tischtennis-NRW-Liga: Daniel Becker (links) und André Hegendorf von der TTSG Lüdenscheid: Von elf Spielen gewannen die beiden zehn. Eine Trumpfkarte des Neulings auf neuem sportlichen Terrain.

Lüdenscheid - Die TTSG Lüdenscheid startet am 12. Januar mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten TV Dellbrück in der Rückrunde der Tischtennis-NRW-Liga.

Nach der Hinserie liegen die Bergstädter als Neuling mit 6:14 Punkten auf Rang neun noch aussichtsreich im Rennen, was den Kampf um den Klassenerhalt angeht. Saisonhalbzeit – da geht der Blick auch immer auf die Halbzeitbilanzen. Naturgemäß gehören die sechs Akteure aus der Bergstadt, die allesamt in der Vorsaison noch in der Verbandsliga gespielt haben, nicht zu den absoluten Topspielern an ihren Paarkreuzen. Die Bilanzen allerdings sind vorzeigbar. Allen voran die Bilanz von André Hegendorf und Daniel Becker im Doppel darf sich sehen lassen. Zehn Siege in elf Spielen stehen für die beiden TTSG-Akteure zu Buche. 

Besser war in der Liga lediglich das Duo Jakob Eberhardt/David Pfabe vom TV Refrath, das eine 10:0-Bilanz erspielte. Rang zwei in der Liga war ein schönes Kompliment für das beste Lüdenscheider Doppel, allerdings stehen die übrigen Doppel-Bilanzen im krassen Gegensatz dazu: Tamas Hejj und Martin Wichary (2:9, Platz 30) sind ebenso wie Peter Petrovics und Arnd Katzke (1:9, Platz 31) am Ende des Liga-Rankings in den Doppeln zu finden. In den Einzeln war Daniel Becker am mittleren Paarkreuz der fleißigste Punktesammler der TTSG: Eine 13:7-Bilanz weist den Mendener, der nach der langen Tennissaison im Spätsommer direkt umschwenken musste auf den kleinen Plastikball, als siebtbestem Akteur am mittleren Paarkreuz aus. 

Für seinen Paarkreuzkollegen Tamas Hejj steht eine 6:10-Bilanz zu Buche. Beste Spieler der Liga in der Mitte waren Daniel Porten (Brühl-Vochem, 18:1), Thomas Herr (St. Augustin, 12:3) und Bernd Hersel (Niederkassel, 15:5). Auch am vorderen Paarkreuz hat sich das TTSG-Duo gut akklimatisiert in der neuen sportlichen Umgebung. Die 8:12-Bilanz des an Position zwei aufgerückten André Hegendorf ist fast noch bemerkenswerter als die 9:11-Bilanz von Spitzenkraft Peter Petrovics. Platz zwölf (Petrovics) und 16 (Hegendorf) sind aller Ehren wert. 

An der Spitze gibt das Duo des Spitzenreiters TTC Brühl-Vochem den Ton an: Bester Spieler am vorderen Paarkreuz war Julian Röttgen (17:3) vor seinem Teamkollegen Christian Wipper (16:4). Auf Rang drei folgt hier Uwe Peters vom Tabellenzweiten TTG Niederkassel (13:5). Am unteren Paarkreuz war der Saisonverlauf aus TTSG-Sicht der vielleicht kurioseste: Martin Wichary, Nummer fünf der Bergstädter, startete mit einer langen Niederlagenserie und fing sich erst am Ende. Für ihn steht eine 4:11-Bilanz zu Buche. Er ist auf jeden Fall derjenige, der in der Rückserie von seinen Möglichkeiten her das größte Steigerungspotenzial in der Mannschaft hat. 

Arnd Katzke als nominelle Nummer sechs spielte eine richtig gute Hinserie, ist mit einer 6:7-Bilanz die Nummer elf der Liga am unteren Paarkreuz. Kurios bei Arnd Katzke: In den Partien gegen die jeweilige Nummer fünf des Gegners steht sogar eine 6:4-Bilanz zu Buche. In den drei Spielen gegen die jeweilige Nummer sechs des Kontrahenten dagegen ging der Kapitän leer aus. Bester Spieler unten war Torsten Birg vom TV Refrath (7:0). Tobias Amtenbrink (Niederkassel, 9:3) und Michael Thomas (Aachen-Brand, 10:4) spielten ebenfalls hochpositive Bilanzen.

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