Lüdenscheid und Westig jubeln nach Herzschlag-Finale

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Bejubelten den Landesliga-Aufstieg: Szabolcs Fejer-Konnerth und Sascha Bechheim von der TTSG Lüdenscheid II.

Lüdenscheid -   Drei Stunden und 40 Minuten benötigten die TTSG Lüdenscheid II und der TV Westig am Samstagabend, um die Aufstiegsfrage in der Tischtennis-Bezirksliga zu klären. Zuerst jubelten die Lüdenscheider, nachdem das 14. Spiel beendet war, dann, nach der 16. Partie, auch die Gäste aus Hemer. Denn mit dem 8:8-Unentschieden schafften sowohl Meister Westig als auch Vizemeister Lüdenscheid den Sprung in die Landesliga.

Von Axel Krüger

Der Dritte im Bunde, der TV Sundwig, sah trotz des eigenen 9:7-Erfolgs in Ennest mit 34:10-Punkten in die Röhre, denn mit der Punkteteilung brachten es sowohl die TTSG-Reserve als Gastgeber als auch Westig als Gast auf 35:9-Punkte. Von einer stillschweigenden Übereinkunft der beiden Kontrahenten konnte aber in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule keine Rede sein: Sechs Partien gingen über die volle Distanz, alle Spieler gingen mit offenem Visier zu Werke und spielten voll auf Sieg. Die Bergstädter ging mit 2:1-Zählern aus den Eröffnungsdoppeln hervor – hier holten Froese/Jelonek gegen Schmidt/Hupach einen 0:2-Satzrückstand auf und punkteten noch für die TTSG.

Danach sah es jedoch erst einmal düster aus für die Gastgeber, die ebenso wie die Hemeraner von zahlreichen Fans lautstark unterstützt wurden. Am oberen Paarkreuz punkteten Gamilec und Zimmermann gegen Jelonek und Froese, Kuziel lieferte sich gegen Schmidt einen harten Kampf. 2:3 stand es, ein 2:4 hing zeitweise in der Luft – doch Kuziel schaffte die Wende noch, Fejer-Konnerth gewann sicher gegen Schmidt und Bechheims 3:2 nach 0:2-Rückstand gegen Hupach gab den Lüdenscheidern Schwung. Abwehrspieler Tillmann brachte dann noch Chmielewsky eine Niederlage bei zum zwischenzeitlichen 6:3.

Zähes Ringen von Bechheim und Tillmann

In der zweiten Einzelrunde punktete vorerst nur Fejer-Konnerth für die TTSG-Zweitvertretung, Kuziel unterlag im Entscheidungssatz. Parallel steuerte das Geschehen dann in den Partien Bechheim – Chmielewsky und Tillmann – Hupach auf die Entscheidung zu: Zeitgleich stand es 7:7, doch während Chmielewsky es für Westig war, der nach einem 0:2-Satzrückstand noch einen Zähler holte, verwandelte Tillmann seinen ersten Matchball zum 3:1-Erfolg gegen Hupach und zum ersehnten achten Punkt für Lüdenscheid. Dass das abschließende Doppel an Westig ging, störte niemanden mehr.

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