Tischtennis-Regionalliga

TTC Altena gewinnt den Auftaktkrimi in Porz 9:7

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Neuzugang Bastian Steeg holte im Einzel seinen ersten Punkt für den TTC Altena.

Köln – Nach einem rund viereinhalbstündigen Tischtennis-Krimi in der Turnhalle der Max-Planck-Realschule in Köln-Porz jubelte der Gast: Mit 9:7 gewann der TTC Altena beim TTC RG Porz am Sonntag sein Auftaktspiel der Regionalliga West.

Nach einem offenen Schlagabtausch und mehreren engen Partien sicherte das Abschlussdoppel Yordanov/Maiworm den Burgstädtern den Auswärtssieg. „Wir sind sehr zufrieden. Die Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht“, sagte der TTC-Vorsitzende Ralf Springob, der das Team ins Rheinland begleitete und sich zudem sehr über den gelungenen Einstand von Neuzugang Bastian Steeg sowie über die starke Vorstellung von Lukas Bosbach freute. 

Bosbach nämlich verbuchte in der „Mitte“ gegen den Bosnier Eden Hadzic (3:2) sowie Dennis Fischer (3:0) zwei Siege, während Maiworm gegen Fischer nach vier Sätzen das Nachsehen hatte, beim 12:10, 11:8 und 11:8 gegen Hadzic aber in den entscheiden Sequenzen voll da war und gegen den Porzer Neuzugang die Oberhand behielt. Nach den Doppeln lagen die Burgstädter zunächst mit 1:2 zurück. Während Bosbach/Steeg (gegen Fischer/Loggia) und Todorov/Slanina (gegen Vainula/Hadzic) jeweils nach drei Sätzen den Kürzeren zogen, fuhr die eingespielte Formation Yordanov/Maiworm einen glatten 3:0-Sieg gegen Kleeberg/Röll ein. 

Am vorderen Paarkreuz behielt Altenas Spitzenspieler und Spielertrainer Teo Yordanov sowohl gegen Felix Kleeberg (3:1) als auch im späteren Einser-Duell gegen Vallot Vainula (3:1) die Oberhand, während Stefan Todorov an Brett zwei gegen beide Porzer Topleute jeweils Vier-Satz-Niederlagen einstecken musste. „Unten“ zwang TTC-Neuzugang Bastian Steeg in einer mitreißenden Partie Franco Loggia mit 12:10 im fünften Durchgang nieder und hatte auch gegen Sebastian Röll, der für den fehlenden Abdelrahman Rahmou aus dem Porzer NRW-Liga-Team aufgerückt war, den Sieg vor Augen. 

Fünf-Satz-Siege für Steeg und Slanina

Doch Röll bewies in diesem Fünf-Satz-Krimi den längeren Atem und schnappte sich in der „Verlängerung“ des Entscheidungsdurchgangs mit 13:11 den Punkt, den er auch im ebenfalls umkämpften Duell gegen Tobias Slanina für die Rheinländer ergatterte. Slanina aber musste sich nicht grämen, da er sein Einzel gegen Loggia wie auch Steeg im fünften Satz gewann und somit einen ganz wichtigen Punkt holte für die Altenaer, die nach den Einzeln dank des 3:1 in der „Mitte“ das Remis nach den extrem spannenden Einzeln bereits sicher hatten. 

Es folgte das Abschlussdoppel, in dem die Porzer Vainula/Hadzic den ersten Satz mit 11:7 zu ihren Gunsten entschieden. Doch Yordanov/Maiworm blieben cool, glichen mit 11:8 im zweiten Satz aus und zitterten sich im dritten Durchgang zu einem 13:11. Der Sieg war greifbar – und mit einem 11:8 im vierten Satz war er dann auch perfekt.

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