Fußball

Zwei weitere Zusagen für den RSV

Johannes Focher, Torwart RSV Meinerzhagen
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Johannes Focher wird auch 2021/22 das RSV-Tor hüten.

Zwei weitere Akteure halten dem RSV Meinerzhagen die Treue.

Meinerzhagen – Beim RSV Meinerzhagen muss man sich in diesen Tagen in der Kunst des Spagats üben. Zum einen geht es darum, schnellstmöglich die Etat-Lücke zu schließen, die sich im Hinblick auf die Oberliga-Saison 2021/22 auftut. Parallel dazu gilt es auf der anderen Seite, einen in der Fünftklassigkeit konkurrenzfähigen Kader zusammenzustellen.

„Es tut sich etwas, aber gesichert ist noch nichts“, gibt Dirk Rebein einen vagen Einblick in den finanziellen Stand der Dinge. „Noch steht alles auf recht wackligen Beinen“, sagt der 1. Vorsitzende des RSV.

Umso erfreuter sind die Verantwortlichen über den Vertrauensvorschuss, den viele Spieler dem Verein entgegenbringen. Trotz im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren beträchtlicher pekuniärer Einbußen haben den Meinerzhagenern mittlerweile acht Akteure zugesagt. Neben Julian Jakobs, Nik Kunkel, Hakan Demir, Andreas Spais, Raphael Gräßer und Bülent Kubasik (wir berichteten) werden auch Torhüter Johannes Focher und Mittelfeldstratege Tim Treude den Blau-Weißen über den 30. Juni hinaus treu bleiben, sofern es tatsächlich weiterhin um Oberliga-Punkte geht.

„Allgemeiner Tenor der Spieler ist, dass sie nun etwas zurückgeben möchten“, so Dirk Rebein. Und davon, dass die mit der Kaderplanung befasste Crew um Trainer Mutlu Demir der Vorstandsriege in den nächsten Tagen weitere Vollzugsmeldungen übermitteln kann, ist auszugehen.

Beschlossene Sache ist bislang lediglich der Abgang eines Trios: Torjäger Ron Berlinski versucht sein Glück in der 3. Liga beim SC Verl, Verteidiger Nils Buchwalder zieht es in die USA, und Mittelfeldmann Brian Lengelsen erhofft sich beim Landesligisten TuS Langenholthausen mehr Einsatzzeiten.

Unterm Strich scheint der RSV Meinerzhagen also in der Tat auf einem guten Weg zu sein, den Spagat zu meistern, an dem in ähnlich angespannter Finanzlage schon viele Klubs gescheitert sind. Voraussetzung: Weitere Sponsoren und Gönner ziehen mit. „Jeder Kleinstbetrag hilft“, betont Dirk Rebein.

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