HSV Plettenberg/Werdohl testet gegen HSG Lüdenscheid

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Geht es nach ihrem Trainer Serkan Kahraman, sollen Jugoslav Lakic und die HSV Plettenberg/Werdohl im Test gegen die HSG Lüdenscheid 60 Minuten Tempo-Handball bieten.

Werdohl - Die Prioritäten sind klar formuliert: Tempo, Tempo, Tempo. Trainer Serkan Kahraman von der HSV Plettenberg/Werdohl will sein Handball-Verbandsliga-Team am Donnerstag im Test gegen die HSG Lüdenscheid (Anwurf: 20.15 Uhr, Riesei-Sporthalle) am liebsten 60 Minuten lang rennen sehen.

„Wir wollen noch mehr Lust am schnellen Handball bekommen“, sagt der Coach, der auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen kann.

Lediglich die beiden Langzeitausfälle Lohmann und Fischer fehlen weiterhin, und van der Hurk befindet sich noch im Urlaub. Die Zeichen gegen den Landesligisten stehen also auf Sturm.

Konditionell, das hat die Partie in Oberwiehl gezeigt, scheint die Spielgemeinschaft aus Plettenberg/Werdohl bestens gerüstet. „Wir haben vorher kein Training, gehen also mit vollen Akkus in die Begegnung. Und Lüdenscheid ist ein absolut passender Gegner für so einen Härtetest. Im ersten Duell haben wir uns schwer getan. Am Donnerstagabend erwarte ich eine deutliche Steigerung und einen höheren Sieg“, ist Kahraman zuversichtlich, dass seine Mannschaft einen weiteren Schritt Richtung Saisonform macht.

Eine der elementaren Voraussetzungen für ein effektives Gegenstoßspiel ist eine solide Abwehrleistung. Auch hier hat sich die HSV entwickelt. „Die Laufwege werden besser, die Beinarbeit, das Zupacken und das Verschieben funktionieren schon ganz ordentlich. Wir dürfen nur nicht zu viel auf einmal wollen, müssen diszipliniert bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir das Feintuning bis zum Saisonstart hinbekommen“, erklärt der Verantwortliche.

Eine gute Abwehrarbeit ist das eine, Torhüter, die ihren Job zuverlässig erledigen, das andere. Sowohl Meckel als auch Griessl haben im Test gegen Oberwiehl ihre Qualitäten unter Beweis gestellt.

In Kombination mit einer phasenweise überragenden Abwehr drückte sich die Leistung in lediglich acht Gegentoren in Halbzeit eins aus. Daran würde Kahraman gegen die ausgeglichen besetzten Bergstädter gerne anknüpfen. - Von Markus Jentzsch

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