FSV Werdohl „blitzt“ auf der Dröscheder Emst

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Sportliches Wiedersehen mit dem Ligarivalen aus dem Märkischen Kreis: Spielmacher Lukas Kessler und die FSV Werdohl starten beim Blitzturnier von Borussia Dröschede. Allerdings gibt es einen personellen Engpass, beispielsweise fehlt Rejhan Zekovic.

Werdohl - Die Vorfreude ist groß, der Kader dünn: Fußball-Landesligist FSV Werdohl absolviert am Sonntag seine ersten beiden Testspiele der noch jungen Vorbereitung. Die Terzic-Elf trifft beim Blitzturnier auf der Dröscheder Emst auf die Ligarivalen SC Hennen und die gastgebende Borussia.

„Das wird ein sehr attraktiver Test gegen zwei Konkurrenten. Personell kommt das Turnier für uns aber ein bisschen zu früh. Wir werden urlaubsbedingt mit einem kleinen Kader anreisen“, betont FSV-Chefcoach Alen Terzic. Für den Iserlohner sind Spiele auf der Dröscheder Emst aufgrund seiner erfolgreichen Zeit bei der Borussia immer wieder etwas Besonderes. Am Rande des Turniers, das die Waldstädter als Saisoneröffnung und zur Vorstellung der Mannschaft nutzen, wird Terzic sicherlich den einen oder anderen Plausch mit ehemaligen Weggefährten halten. Der Fokus aber liegt freilich auf dem Sportlichen.

Im Training der Lennetaler überwogen bislang die „konditionellen Aspekte“, wie Terzic erklärt. Dementsprechend „heiß“ dürften seine Schützlinge auf die ersten zwei Stunden reinen Fußballs sein. Die Spielzeit beim Blitzturnier beträgt nämlich zweimal 30 Minuten. Im ersten Duell des Tages trifft die FSV ab 14 Uhr auf den SC Hennen.

Die „Zebras“ aus dem Iserlohner Norden wurden bekanntlich von der Landesliga 3 in die Staffel 2 umgruppiert und gehen mit einem neuen Trainergespann in die Serie 2015/16. Der langjährige Coach Peter Habermann musste seinen Stuhl für den deutlich jüngeren Kevin Hines räumen, während Stefan Kolatke schon seit mehreren Spielzeiten zum Trainerstab des SC zählt. Im Gegensatz zur FSV haben die „Zebras“ bereits zwei 90-Minüter hinter sich gebracht. Gegen Bezirksliga-Neuling ASSV Letmathe trennte sich Hennen 2:2, beim Bezirksligisten SSV Kalthof setzte sich der SC mit 3:0 durch.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ist die FSV auch im zweiten Spiel des Tages gefragt, bekommt es dann mit dem Gastgeber zu tun. Die Borussen um ihren neuen Cheftrainer Andreas Friedberg und der Torfabrik Arif Et gehen nicht nur in das eigene Turnier als Favorit, sondern zählen in der Landesliga nach Rang drei in der Vorsaison zu den ganz heißen Titelkandidaten.

„Ich hätte mir für diese Spiele mehr Wechseloptionen gewünscht“, sagt Terzic, der unter anderem auf Maus, Bierkoch, Rejhan Zekovic und Brüll verzichten muss.

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