MZV-Serie: Übungsleiter der Woche

„Im Verein gehört das Zwischenmenschliche immer dazu“

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Tennistrainer Benjamin Schmoll.

Lüdenscheid – Eigentlich müsste die heutige Ausgabe unserer Serie „Übungsleiter der Woche“ eher „Trainer der Woche“ heißen, denn Benjamin Schmoll hat sein Hobby zum Beruf gemacht, Im Interview mit Kevin Herzog hat sich der Lüdenscheider zu seinem Leben mit der Leidenschaft Tennis geäußert.

Eigener Wunsch oder die Überredungskunst eines anderen? Was ist der Antrieb für Ihre Übungsleiter-Tätigkeit, und wie sind Sie dazu gekommen?

Eigener Wunsch, da ich selbst aus dem Leistungstennis komme. Mein Antrieb war es, jeden Interessierten für diesen tollen Sport zu begeistern – jung und alt. 1994 bin ich als Spieler zum LTV 99 am Stadtpark gewechselt, ein Jahr später hat man mir den Posten des Cheftrainers angeboten, den ich danach etwa zwölf Jahre inne hatte.

Wieviel Zeit investieren Sie pro Woche? Und wie geht das Umfeld damit um? Gibt es Kritik?

Aktuell betreibe ich meine Tennisschule und Tennishalle beim LTC Augustenthal. Das ist ein Full-Time-Job. Kritik gibt es ja überall mal im Leben. Ich versuche, daran zu wachsen.

Stichwort Ziele: Geht es Ihnen um konkrete sportliche Ziele bei der Arbeit als Übungsleiter oder eher um gesellige Aspekte?

In erster Linie ging und geht es mir immer um sportliche Ziele. Wer allerdings Vereine kennt, weiß, dass das Zwischenmenschliche immer dazugehört.

Stichwort Selbstkritik: Als Trainer bzw. Übungsleiter beurteilen Sie Ihre Schützlinge, üben Kritik, um sie zu verbessern. Wenn Sie auf sich selbst schauen, was gibt es da zu kritisieren und zu verbessern?

Obwohl ich mittlerweile seit 25 Jahren in dem Tennislehrergeschäft bin, ertappe ich mich manchmal dabei, meine Teamfähigkeit zu verbessern. Naja, wir Tennisspieler sind ja doch zum größten Teil Individualisten.

Stichwort Corona: Was machen Sie mit der aktuell ungewohnten Freizeit?

Ich informiere mich täglich sehr intensiv über die Pandemie und deren schwere Folgen, bin stärker im Hausputz (allerdings immer noch Kreisliga) geworden, habe mir von meinem Sohn Paul die Haare schneiden lassen (sieben Millimeter) und gehe regelmäßig mit dem jungen Hund meiner Eltern spazieren,

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