Pauline Hirt marschiert ins Achtelfinale

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Ein tolles Turnier spielte bei den Hallentennis-Westfalenmeisterschaften die erst 13-jährige Lüdenscheiderin Pauline Hirt vom TC Halver.

Werne - Zum Schluss gab’s am Freitagmittag zwar die „Brille“ – aber die schmälerte den tollen Auftritt der erst 13-jährigen Lüdenscheiderin Pauline Hirt bei den Westfälischen Hallentennismeisterschaften der Frauen keineswegs.

Vielmehr hatte die für den TC Halver aufschlagende Hirt in der Werner SportAlm drei Tage lang für mächtig Furore gesorgt. Ein Erfolg war für den Teenager aus dem Sauerland allein schon der Platz im Qualifikationsfeld, den sie sich durch die starken Vorstellungen in den letzten Wochen und Monaten gesichert hatte, zuletzt mit dem Hallen-Landesmeistertitel bei den U 14-Juniorinnen.

Am Mittwoch und Donnerstag gab’s dann die ersten Paukenschläge Hirts (wir berichteten): Gegen Lisanne Grote (TC Neheim-Hüsten, 6:3, 6:0) und gegen die bei den Qualifikantinnen an Nummer sieben wesentlich höher eingeschätzte Lea Fojcik (TC Kamen-Methler, 6:3, 7:6) schaffte die Bergstädterin den Sprung ins Hauptfeld.

Und auch dort war dann am späten Donnerstagabend noch nicht Schluss für die jüngste Spielerin in der 28-köpfigen Starterliste, obwohl sie gemeinsam mit „Wild Card“-Spielerin Michelle Heid (RW Hagen) als nominell leistungsschwächste Spielerin der LK 8 im Tableau geführt wurde.

Gegen die schon in der Deutschen Rangliste an Nummer 255 geführte, deutlich erfahrenere Jacqueline Wagner vom TC Neheim-Hüsten setzte sich das MK-Talent Pauline Hirt nach spannender Partie im letzten Spiel des Tages mit 7:6, 6:3 durch. Gegen die 16-jährige Hochsauerländerin ein schöner Erfolg, der ihr auch am Freitag Zutritt zu den Courts verschaffte, als auch die Spitzenspielerinnen zum Racket griffen. Die Aufgabe, die sich vor Hirt dabei in Werne auftürmte, war dann aber übermächtig: Schließlich musste die Bergstädterin im Achtelfinale gegen die an Nummer zwei gesetzte Yana Morderger vom TC Kamen-Methler antreten. Die in der ukrainischen Hauptstadt Kiew geborene 18-Jährige, Nummer 34 der Deutschen Rangliste, war erwartungsgemäß doch ein zu dickes Brett für Pauline Hirt. Die musste sich chancenlos mit 0:6, 0:6 geschlagen geben, durfte aber erhobenen Hauptes das Feld verlassen, das sie mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren bereichern wird.

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