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Mit dem Filzball von Erfolg zu Erfolg

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Von: Thomas Machatzke

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Dino Jablonski (vorne rechts) in Velbert im Kreises der Ländermannschaft des Westfälischen Verbandes.
Dino Jablonski (vorne rechts) in Velbert im Kreises der Ländermannschaft des Westfälischen Verbandes. © WTV

Ein Sieg im Mixed, zwei Niederlagen im Einzel, am Ende wie schon 2019 der Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft bei den Tennis-Landesverbänden – Dino Jablonski war mit seinem Wochenende in Velbert hochzufrieden.

Lüdenscheid – Als Spitzenspieler des WTV-Teams hatte Jablonski Lüdenscheider richtig gute Matches gespielt. Und der zweite Platz auf nationaler Ebene, er war am Ende der verdiente Lohn gewesen.

„Am Samstag ist alles gut aufgegangen“, stellte der Lüdenscheider mit Blick aufs Halbfinale gegen den Mittelrhein fest. Im Einzel hatte er nicht so stark gespielt und in zwei Sätzen verloren, doch nach dem 3:3 nach den Einzeln hatten die Westfalen im Doppel/Mixed-Poker richtig gelegen. Jablonski ging mit der stärksten Dame des Teams, Corina Scholten, ins Mixed – und holte in zwei Sätzen einen der beiden noch nötigen Punkte zum Finaleinzug. Der zweite Punkt kam vom Damendoppel. Das Herrendoppel hatte der WTV ohne Jablonski nicht so stark gemacht. Es verlor, doch das spielte keine Rolle mehr.

Im Finale wartete das Team des Verbandes Niederrhein, das sich aber erwartungsgemäß als nicht zu schlagen herauskristallisierte. Jablonski verlor gegen Marc Leimbach, 2020 Deutscher Meister der Jungsenioren, 2:6 und 4:6. „Das war ein gutes Spiel, da habe ich auch schon mal ein 0:6, 0:6 bekommen“, stellte Jablonski gar nicht unzufrieden fest, „letztlich waren die Herren im Niederrhein-Team zu stark. Immerhin habe ich Corina Scholten noch zum Einzelsieg coachen dürfen.“ Es war der Ehrenpunkt. Nach den Einzeln stand es 5:1 fürs Niederrhein-Team, sodass die Partie vorzeitig beendet wurde. Fürs Westfalenteam spielten in Velbert neben Jablonski und Scholten auch Iwo Rhomberg, Wilhelm Hensel, Nina Roth und Britta Göge.

Für den ursprünglich aus Meinerzhagen stammenden Jablonski ist nach dem Highlight die Saison noch nicht zu Ende: In der Herren 40-Westfalenliga wartet noch die Entscheidung in der Aufstiegsrunde. Die klärt sich für den TC Eintracht Dortmund im „Endspiel“ gegen den TC GW Paderborn. Bisher haben Dortmund und Paderborn alle Partien klar gewonnen. Jablonski trat für die Eintracht dreimal auf den Platz und feierte drei Zwei-Satz-Siege, wurde kaum gefordert. „Keine Frage, wir wollen wieder in die Regionalliga“, sagt der Lüdenscheider und hofft auf ein Aufstiegs-Happyend.

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