Tennis

Arbeit, die Früchte trägt

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Mit zehn Camp-Teilnehmern trainieren Benjamin Schmoll (links) und Jasper Jüttner (Vierter von links) in dieser Woche am Nattenberg.

Lüdenscheid – Vor zehn Jahren fand auf der Tennisanlage am Nattenberg das erste Feriencamp der Tennisschule Schmoll statt. „Damals sind wir bei Null gestartet, es gab keinen einzigen Jugendlichen im Verein“, erinnert sich Trainer Benjamin Schmoll am Rande der elften Camp-Auflage am Dienstagmittag.

Seinerzeit hatte die Zusammenarbeit zwischen dem LTC 70 und Schmoll gerade begonnen. Inzwischen heißt der Verein nach der Fusion zwischen LTC 70 und TV Augustenthallängst LTC Augustenthal, und Jugendliche gibt es natürlich, sogar Mannschaften. Sechs Jugendteams stellt der Verein im Spielbetrieb 2019, die neu formierte 1. Herren-Mannschaft, die zuletzt aus der Kreisliga aufgestiegen ist, besteht zur Hälfte aus Jugendspielern. Die Arbeit von Schmoll, sie hat Früchte getragen. Der Verein hat eine gesunde Jugendbasis.

Kombination aus Technik und Kondition

Am Feriencamp 2019 nehmen zehn Jungen und Mädchen teil. Neun davon kommen aus den Reihen des LTC, dazu kommt ein Austauschschüler aus Romilly, der Lüdenscheider Partnerstadt in Frankreich. „Der spielt sehr gutes Tennis“, sagt Schmoll, „trainiert in Frankreich zweimal die Woche.“ Auch mit der Resonanz aufs Camp-Angebot ist Schmoll zufrieden. „Wir hatten auch schon mal 20 Teilnehmer, aber die Zahlen variieren“, sagt er, „die Open in Halver und Schalksmühle laufen parallel, einige sind noch im Urlaub.“

Täglich von 10 Uhr bis 15.45 Uhr läuft das Programm nach bewährtem Konzept – sportlich breit aufgestellt wie immer. „Technische Ausbildung spielt eine Rolle, aber auch konditionelle Aspekte, die werden immer wichtiger“, sagt der Trainer, der in den Camptagen wie auch im normalen Jugendtraining des LTC von Jasper Jüttner unterstützt wird. Mittags essen die jungen Tennisspieler gemeinsam im schmucken Klubhaus am Nattenberg, danach geht es zurück auf die Courts. Vier Tage lang sieht das Programm so aus, bis zum Freitagnachmittag. Und dann ist die elfte Auflage des Camps schon wieder Geschichte.

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