Klassenerhalt nun endgültig gesichert

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Klarer Sieg im Einzel, mehr Mühe im Doppel: Marvin Müller.

Lüdenscheid – Die Tennisspieler des Lüdenscheider TV von 1899 haben in ihrem dritten Spiel der Winterhallenrunde alle Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt. Gegen den 1. TC Hiltrup feierte das Team um Kapitän Dino Jablonski einen 6:0-Kantersieg.

Von Thomas Machatzke

So klar und deutlich wie es das Ergebnis aussagt, war die Partie indes nicht. Es war vielmehr ein harter Kampf, in dem die Lüdenscheider letztlich aber in den entscheidenden Phasen die besseren Antworten hatten auf der Asche am Stadtpark. Im ersten Einzeldurchgang feierte Marvin Müller gegen Matthias Wahl einen ungefährdeten 6:2, 6:2-Erfolg. Knackpunkt war aber eher die Partie an Position vier: Christoph Bühren hatte hier gegen Paul Schütte den ersten Durchgang 5:7 abgegeben, kämpfte sich aber toll ins Match und gewann noch 7:6 und 6:4, wobei er im dritten Satz einen 1:4-Rückstand umbog. „Das war unheimlich wichtig für uns, denn dass im zweiten Einzeldurchgang noch ein Punkt kommen würde, war zumindest wahrscheinlich“, stellte Dino Jablonski später fest.

Bühren zweimal über drei Sätze

Der zweite Einzeldurchgang brachte dann sogar zwei Zähler: Robin Sanz beherrschte Leon Lüneborg beim 6:1 und 6:4 klar. Und auch das Spitzeneinzel ging an die Gastgeber: In einem Match, in dem beide Spieler große Mühe hatten, ihre Aufschlagspiele durchzubringen, gelangen Dino Jablonski unterm Strich noch mehr Breaks als Carlo Bückmann, so dass die Partie 7:5 und 6:3 an Jablonski ging.

Obwohl das Match damit entschieden war, wurden die Doppel noch gespielt. Jablonski und Sanz hatten beim 6:1, 6:3-Sieg gegen Bückmann/Wahl keine Mühe. Kurios das zweite Doppel: Marvin Müller und Christoph Bühren gaben gegen Lüneborg/Schütte den ersten Satz 0:6 ab, holten sich den zweiten Durchgang 6:3, lagen dann im Champions-Tie-Break 7:9 zurück und gewannen ihn doch noch 11:9. Damit hatte vor allem Christoph Bühren seine Spielzeit voll ausgereizt an diesem Tag. Seine Reise von Kassel zurück ins Sauerland hatte sich gelohnt…

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