Zweite Niederlage für LTV 99 in Wellinghofen

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Holte den einzigen Einzelpunkt für den LTV von 1899: der Niederländer Kevin Noordermeer.

Dortmund - Ein sehr enges Match hatte Kapitän Dino Jablonski erwartet, doch daraus wurde nichts: Der Lüdenscheider TV von 1899 unterlag am Sonntag im zweiten Saisonspiel der Tennis-Westfalenliga beim TSC Hansa Dortmund 3:6. Die Partie war bereits nach den Einzeln entschieden.

Von Thomas Machatzke

Der erste Einzeldurchgang in Wellinghofen gab dabei noch Anlass zur Hoffnung. Max Drüppel war zwar gegen den Spanier Marc Fornell-Mestres erwartungsgemäß absolut chancenlos, doch Kevin Noordermeer steuerte gegen Mischa Nowicki immerhin einen Einzelzähler bei. Das war zwar ein wenig schmeichelhaft, denn Nowicki war an diesem Tag eigentlich der bessere Akteur, doch im Match-Tiebreak hatte der Niederländer die besseren Nerven und siegte 10:3. So war es ein 1:2-Rückstand nach den ersten Einzeln – an Position sechs musste sich Robin Sanz trotz schneller 3:0-Führung letztlich glatt in zwei Sätzen Philipp Leonhardt geschlagen geben.

Was noch keiner ahnte: Der erste war der erfolgreichere Einzel-Durchgang gewesen, es sollte kein einziger Einzelpunkt mehr folgen. Im Topspiel traf der Dortmunder Schwede Isak Arvidsson die Filzkugel traumhaft sicher und brachte dem neuen LTV-Brasilianer Fabricio Neis in zwei Sätzen die erste Niederlage bei. Der nach einer Grippe angeschlagene Rogier Wassen unterlag dem stark aufspielenden Igor Rivchin ebenfalls glatt. Dino Jablonski bot zwar gegen den aufstrebenden Fornell-Youngster Marco Neubau eine sehr ordentliche Leistung, doch der Dortmunder hatte in zwei Sätzen die Nase vorn.

1:5 nach den Einzeln – das war ernüchternd. Im Doppel lief es immerhin ein wenig erfolgreicher: Neis und Drüppel entschieden das Spitzendoppel in zwei Sätzen für sich. Noordermeer und Sanz profitierten im dritten Doppel davon, dass ihre Dortmunder Gegner Rivchin und Bendlin früh aufgaben. Jablonski und Wassen dagegen unterlagen dem starken Trainer/Schüler-Gespann Fornell-Mestres/Neubau – ein gebrauchter Tag für den Gast.

Die Ergebnisse: Isak Arvidsson – Fabricio Neis 6:4, 6:3; Marc Fornell-Mestres – Maximilian Drüppel 6:0, 6:0; Igor Rivchin – Rogier Wassen 6:4, 6:1; Mischa-Nikolai Nowicki – Kevin Noordermeer 6:2, 5:7, 3:10; Marco Neubau – Dino Jablonski 6:2, 6:4; Philipp Leonhardt – Robin Sanz 6:3, 6:3; Arvidsson/Nowicki – Neis/Drüppel 3:6, 4:6; Fornell-Mestres/Neubau – Wassen/Jablonski 6:4, 6:0; Rivchin/Sven Bendlin – Noordermeer/Sanz 2:1, Aufgabe Rivchin/Bendlin

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