Das erste Endspiel um den Klassenerhalt

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Hofft mit dem LTV 99 auf den ersten Sieg der Saison: Rogier Wassen.

Lüdenscheid -  Am Sonntag gilt es für die Westfalenliga-Tennisspieler des Lüdenscheider TV von 1899: Beim TC Hiltrup wartet auf das Team um Kapitän Dino Jablonski das erste Endspiel um den Klassenerhalt.

Von Thomas Machatzke

Der Aufsteiger aus der Verbandsliga aus dem Münsterland hat im bisherigen Saisonverlauf ebenso alle drei Partien verloren wie der LTV 99. Während es bei den Lüdenscheider Spielern aber in jedem der drei Fälle irgendwo knapp zuging, waren es für den TC Hiltrup drei überaus glatte Niederlagen. „Normalerweise müssen wir diesen Gegner schlagen können“, sagt Dino Jablonski, „aber alles muss erst gespielt werden.“

Erst recht, da der Druck nach der ersten Saisonhälfte für beide Teams gestiegen ist. Aktuell ist die Liga zweigeteilt: Vier Teams haben noch gar nicht verloren, die drei übrigen noch gar nicht gewonnen. Aus diesem Trio, dem neben Hiltrup und dem LTV 99 auch der zweite Aufsteiger aus Brackwede angehört, werden zwei Mannschaften absteigen. So wartet auf die Bergstädter die Woche der Wahrheit, denn am Donnerstag folgt direkt das Heimspiel gegen den TC Brackwede. Danach sollte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein – wenn nicht, dann dürfte es eng werden mit einem weiteren Jahr Westfalenliga.

Sei’s drum: Im Lager des LTV 99 herrscht Zuversicht, auch deshalb, weil sich das Team der eigenen Stärke bewusst ist. Allerdings wird auch ein bisschen nachjustiert: Robin Sanz rückt wieder ins Team: Der Youngster aus Iserlohn hatte in Versmold einen tollen Premierensieg in der Westfalenliga hingelegt, war dann aber nach der Rückkehr von Maximilian Drüppel aus den USA für die Reserve geschont worden. Drüppel allerdings hat aktuell keine wirklich gute Sandplatz-Performance. Er soll in Hiltrup nur Doppel spielen.

Ziel: Eine 4:2-Führung nach den Einzeln

Sanz ist im Einzel an Position sechs ebenso leicht favorisiert wie Marvin Müller (5), Kevin Noordermeer (3) und auch Alexandre Tsuchiya im Spitzeneinzel gegen den Österreicher Thomas Statzberger. Statzberger ist der einzige Ausländer, den die Hiltruper bisher eingesetzt haben. Gemeldet ist zudem Alex Theiler, ein Chilene. Sollte er erstmals spielen, gäbe es ein echtes Südamerika-Duell.

Auch wenn die Einzel von Rogier Wassen und Dino Jablonski eher offen erscheinen, erhofft sich Jablonski zumindest eine 4:2-Führung nach den Einzeln. Das wäre bereits die halbe Miete, denn ein Doppel dürfte der Gast locker einfahren können. Auch bei einem 3:3 wären zwei Doppel nicht utopisch. Aber: Gespielt werden muss alles erst, wie Jablonski feststellt. Ein Spaziergang zum Klassenerhalt wird es wohl nicht.

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