In Dorsten werden die Weichen gestellt

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Trifft im Spitzeneinzel wohl auf den Inder Vishnu Vardhan: LTV-Topspieler Rogier Wassen.

LÜDENSCHEID - Es ist das Schlüsselspiel der Saison: Der Lüdenscheider TV von 1899 tritt am Sonntag um 10 Uhr beim TV Feldmark Dorsten an. Und auch wenn theoretisch noch andere Konstellationen denkbar sind, so ist die Vorgabe doch klar: Wer gewinnt, wird die Westfalenliga am Ende wohl halten. Wer verliert, für den dürfte es in die Verbandsliga zurückgehen.

„Alle Spiele sind eng“, prophezeit Dino Jablonski, den noch immer eine Kehlkopf-Entzündung plagt und der deshalb auch gar nicht viel zur Partie sagen möchte.

Klar ist, dass beide Seiten die bestmögliche Mannschaft ins Rennen schicken werden. Für den LTV 99 bedeutet dies, dass zum Beispiel für die Position sechs aus Österreich Sascha Schiepek anreist. Ein gutes Omen? Vielleicht, beim bisher einzigen Saisonsieg in Rödinghausen war Schiepek ebenfalls an Bord...

Libietis erstmals im Aufgebot

Rotiert wird dafür beim LTV 99 auf den beiden Ausländerpositionen zwei und drei: An Stelle von Oskars Vaskis und Janis Skroderis werden diesmal der Niederländer Kevin Noordermeer und der dritte gemeldete Lette Mikelis Libietis dabei sein. Libietis ist nominell der stärkste Spieler der Letten-Fraktion beim Stadtpark-Verein. Komplettiert wird das Sextett von den drei Akteuren, die immer dabei sind: Rogier Wassen an der Spitze, Dino Jablonski und Maximilian Drüppel an den Positionen vier und fünf.

Der TV Feldmark Dorsten hat in den ersten beiden Saisonspielen auf seinen Inder Vishnu Vardhan verzichtet, gegen Rödinghausen und bei Hansa Dortmund war Vardhan dann aber dabei und erspielte eine 1:1-Bilanz. Der zweite Ausländerplatz wird von Andre Soltoianu besetzt – es ist die Position drei. Dazwischen ist Jannik Brozio gemeldet. Die beste Bilanz im Team der Dorstener erspielte bislang Tobias Wessel, der aller Voraussicht nach auf Sascha Schiepek treffen dürfte. Keine leichte Aufgabe für den Wahl-Österreicher.

Sollte es in den Einzeln so eng werden wie es Jablonski befürchtet, so hätte der LTV 99 in den Doppeln womöglich eine Trumpfkarte: Im zweiten Abschnitt der Mannschaftsspiele haben die Dorstener bislang entweder gar nicht oder sehr erfolglos gespielt. Die Lüdenscheider dagegen dürften dagegen mindestens zwei starke Doppel stellen können. Möglicherweise das entscheidende Plus im Schlüsselspiel.

Thomas Machatzke

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